Pfarrei St. Marien Wassenberg Ophovener Oktavwoche mit Blick in Richtung Zukunft

Ophoven · Vom 27. August bis 3. September findet in dem kleinen Wallfahrtsort wieder eine Oktavwoche statt. Neues und Bewährtes stehen im Programm. Als großer Abschluss ist die Marientracht vorgesehen – mit neuer Marienfigur.

Mit Maria Zukunft wagen, das ist das Thema der Oktavwoche in Ophoven, auf die sich die Gläubigen in der Wallfahrtskirche vorbereiten.   RP-Foto:     Ruth Klapproth

Mit Maria Zukunft wagen, das ist das Thema der Oktavwoche in Ophoven, auf die sich die Gläubigen in der Wallfahrtskirche vorbereiten. RP-Foto: Ruth Klapproth

Foto: Ruth Klapproth

Auf die Oktavwoche ist Pfarrer Thomas Wieners von der katholischen Pfarrei St. Marien Wassenberg schon stolz. Von Sonntag, 27. August, an bis Sonntag, 3. September, steht die Oktavwoche in Ophoven unter dem Leitwort „Mit Maria Zukunft wagen“. „Die Oktavwoche gibt es nun seit etwa zehn Jahren. Damit sind wir noch lange nicht so groß wie die Holtumer Oktav, die ich als große Schwester bezeichnen würde, mit der wir uns aber nicht vergleichen können. Wir wachsen noch“, sagt der Geistliche.

Verstecken muss man sich in Ophoven allerdings nicht. Gut bekannt ist die Marienfigur in der Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt. Nahezu 700 Jahre ist sie alt und steht auf einem Altar, der aus dem 16. Jahrhundert stammt. Man trug die Figur damals durch den Ort – zum Ende der Wallfahrtswoche in einer Prozession. Doch das Alter setzte der Figur zu: Kostenpflichtiger Inhalt Nach einer Restaurierung stand fest, dass die Figur nicht mehr durch den Ort getragen werden darf. Vor zwei Jahren dann erhielten die Ophovener eine Kopie aus der Hand des Holzbildhauers Ewald Böggemann, der 250 Arbeitsstunden benötigte, ehe die Kopie fertig war.

Auf die neue Oktavwoche, organisiert von Marlene Sendke, die man in Wassenberg auch als Pfarrsekretärin kennt, ist Thomas Wieners schon gespannt. „Wir haben das Thema bewusst offen gehalten, damit die Menschen ihre Anliegen ganz individuell hineinpacken können. Das Thema soll zum Ausdruck bringen, dass die Zukunft positiv wird“, erläutert Wieners.

 Die Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Ophoven.   RP-Achivfoto: back

Die Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Ophoven. RP-Achivfoto: back

Foto: Anke Backhaus

Neben bewährten Programmpunkten warten auch Neuerungen auf die Gläubigen. Dazu zählt etwa die Meditation am Montag, 28. August, 9 Uhr, mit Gemeindereferentin Brigitte Kempny und Gemeindeassistentin Manuela Althausen, beide Gemeinschaft der Gemeinden Hückelhoven. Im Anschluss ist ein Frühstück für Frauen im Pfarrhaus geplant. Am selben Tag, 20 Uhr, lädt die Pfarrei St. Marien zum Mitsingabend in der Ophovener Kirche unter der Leitung von Hilde Ubben ein. Im Wassenberger Pfarrhaus am Stiftshaus liegen dazu schon neue und fertige Exemplare an Gesangsheften auf dem Tisch, die Marienlieder beinhalten. „Diese offenen Singen sind neu. Vorgesehen sind auch einige Texte und Bilder“, kündigt Wieners an.

Zur Oktav begrüßt die Gemeinde in Ophoven eine in Wassenberg sehr bekannte Persönlichkeit: Titus Reinmuth, damals evangelischer Pfarrer in Wassenberg, stellt am Donnerstag, 31. August, 19.30 Uhr, in einer musikalischen Lesung sein Buch „Mit dir wird es leichter“ vor. Mit dabei ist dann auch die Band Kreuzweise. Diesen Programmpunkt bezeichnet Thomas Wieners als Highlight, der Eintritt ist frei.

Wenn am Sonntag, 3. September, der Haupttag der Oktavwoche auf dem Plan steht, ist Monsignore Markus Hofmann, von 2018 bis 2022 Generalvikar des Erzbistums Köln, zu Gast. „Ein profilierter Mann“, so Wieners. Um 17 Uhr beginnt die Marientracht, im Anschluss beginnt dann die festliche Abschlussmesse.

Das Leitwort der Oktavwoche, „Mit Maria Zukunft wagen“, deutet eben auf Künftiges hin. Damit lässt sich trefflich eine Brücke zur Jugend schlagen, die auch in der katholischen Pfarrei St. Marien ihren Platz bekommen hat. Die Jugendlichen der Jugendkirche Tabor sind somit ein Teil des Oktavprogramms. Pfarrer Thomas Wieners lenkt somit den Blick direkt auf den Start der Woche, denn am Sonntag, 27. August, 18 Uhr, eröffnen die Jugendlichen die Woche. Wieners: „Die Jugendlichen steuern eigene Texte hinzu.“ Einen kleinen Blick hat er bereits darauf geworfen. Für den Eröffnungsgottesdienst sind jedenfalls alle Gläubigen eingeladen, die den „Gottesdienst einmal anders“ erleben wollen, wie es im Programm konkret heißt.

Insgesamt betrachtet Wieners die Oktavwoche in Ophoven als so genanntes Start-up für eine neue Saison, wie er es beschreibt. Er bringt es so auf den Nenner: „Mein Planungszeitraum erstreckt sich sozusagen von den Sommerferien bis zu den Sommerferien.“ Die Pfarrei und die Ophovener sind nun gerüstet, gemeinsam hofft man auf einen guten Verlauf der Oktavwoche.

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