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Wassenberg: Offenes Forum hat sich bewährt

Wassenberg : Offenes Forum hat sich bewährt

Der Künstlerstammtisch Wassenberg besteht seit zehn Jahren. Ein neuer Katalog stellt die Teilnehmer vor.

Der erstmals aufgelegte, zum zehnjährigen Bestehen des Künstlerstammtischs Wassenberg initiierte Katalog stellt für die Teilnehmer eine gute Gelegenheit dar, sich mit Texten und Fotografien näher darzustellen. 27 Künstler von insgesamt rund 40 Mitgliedern stellen sich darin mit ausführlichem Porträt vor. Ausführungen zur Geschichte und zu den Ambitionen der lockeren Verbindung von angewandten sowie bildenden Kunstschaffenden sind zudem darin zu finden. Ebenso Grußworte von Wassenbergs Bürgermeister Manfred Winkens und von Kreissparkassen-Vorstandsmitglied Dr. Richard Nouvertné, deren Kunststiftung die Katalogerstellung finanziell unterstützt hat.

Beim monatlichen Treffen, das in der Gaststätte "Alt Wassenberg" stattfand, blickten die mehr als 20 Anwesenden auf die Jubiläumsausstellung im Wassenberger Rathaus zurück, die sie Ende des Vorjahres organisiert hatten. "Sie ist super gelaufen und war gut besucht", resümierte Ute Henkens, die zusammen mit Katia Inkiova-Kersten die Termine und aktuellen Themen für die Begegnungen organisiert. Bei der Ausstellung hatte erstmals jeder Teilnehmer seine Werke frei ausgesucht - entgegen der früheren Praxis, für alle ein Motto festzulegen. Wie sie es bei der kommenden Jahresausstellung halten wollen, die zum ersten Mal im Wassenberger Bergfried (vom 17. November bis 15. Dezember) stattfinden wird, haben die Künstler noch nicht entschieden. Ein weiterer Termin, der in diesem Jahr erneut in ihrem Terminplan steht: Der Kunst- und Kulturtag in und an der Burg, der am 4. Juni von 12 bis 18 Uhr sein wird.

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Der Wassenberger Künstlerstammtisch versteht sich als offenes Forum für Künstler verschiedener Richtungen. "Unter uns sind ganz viele besondere Künstler, die teils ganz alte Techniken verwenden", betonte Katia Inkovia-Kersten. "Erstellung von Künstlerpuppen, Seidenmalerei, Emaille- oder Textilarbeiten, Ikonen- oder Porzellanmalerei, Holzskulpturen und Keramiken gehören dazu." Andere fertigen Glasmosaike oder Collagen an, malen mit Acryl oder Öl auf Leinwand. Wieder andere arbeiten mit Ton, Stein oder Stahl.

Eine gute Zusammenarbeit pflegen die Kunstschaffenden dabei mit der Stadt Wassenberg und den örtlichen kunstorientierten Vereinen und Gruppierungen, insbesondere dem Kultur-Förderverein sowie dem Heimatverein. Interessenten sind stets eingeladen, die monatlichen Treffen, die in der Lokalzeitung und auf der Internetseite angekündigt werden, zu besuchen.

Die Idee, das Künstlertreffen ins Leben zu rufen, stammt ursprünglich von der Wassenberger Künstlerin Maria Brosch, dir kürzlich verstarb. Zusammen mit der Künstlerin Rita Gehlen-Marx hatte sie im Frühjahr 2006 zum ersten Treffen im kleinen Kreis eingeladen. Übernahm zunächst Eva-Stefanie Mosburger-Dalz die Organisation, liegt diese seit 2015 in den Händen von Henkens und Inkiova-Kersten.

(cole)