Gute Finanzlage in Wassenberg und Innenstadtkonzepte für Erkelenz und Hückelhoven

Worte zur Woche : Vom Fortschritt profitieren

In den Städten im Erkelenzer Land geht es voran. Wassenberg ist erfreut ob der guten finanziellen Situation und Hückelhoven sowie Erkelenz kümmern sich darum, ihre Innenstädte noch attraktiver zu gestalten.

Wassenberg plant, die Pro-Kopf-Verschuldung bis zum Jahr 2023 auf 33,55 Euro zu senken. Gelingt das, was im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr vorhergesagt wird, würde das der äußerst beachtlichen Entschuldung von 90 Prozent seit dem Jahr 2013 entsprechen, als rechnerisch auf jeden Einwohner noch Schulden in Höhe von 382,13 Euro entfielen. Kein Wunder, dass Bürgermeister Manfred Winkens im Stadtrat den letzten Haushalt seiner Amtszeit gelöst und rundum zufrieden vorstellte, zumal die Bürger noch mehr dank der bereits jetzt guten Lage profitieren sollen: Vorgeschlagen wird von Winkens und Kämmerer Willibert Darius, die Grundsteuer A nächstes Jahr von 209 auf 190 Prozent, die Grundsteuer B von 413 auf 375 Prozent und die Gewerbesteuer von 411 auf 395 Prozent zu senken. Damit wäre Wassenberg in Nordrhein-Westfalen vorne dabei. Das ist gut für Bürger und Betriebe.

Wandel und Handel gehören in Hückelhoven unzertrennlich zueinander. Das betont Monika Schmitz-Schibbe, die Vorsitzende der Werbegemeinschaft, zu deren 40-jährigen Bestehen nachdrücklich. Wenn das am Sonntag gefeiert wird, dürften die Gewerbetreibenden ihren Appell von dieser Woche im Ohr haben: „Wir wollen Hückelhoven immer weiter nach vorne bringen und noch bekannter als Einkaufsstadt machen. Es ist wichtig, Erreichtes nicht nur auf dem Stand zu halten, sondern weiter zu entwickeln. Neben der Ansiedlung von Filialisten sollten besonders das Individuelle und auch inhabergeführte Geschäft gefördert werden, denn nur so können wir uns von der Masse abheben.“

Diesen Wandel betreibt aber nicht nur Hückelhoven. Auch Erkelenz treibt für die Innenstadt die Veränderung voran, um sie attraktiv zu halten. Dazu holt die Stadt jetzt die Eigentümer der im Zentrum gelegenen Geschäftsimmobilien ins Boot. Sie erhofft sich einen fruchtbaren Dialog. Zu wünschen ist, dass sich davon möglichst viele angesprochen fühlen. Im Sinne der Bürger und Betriebe.

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