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GGS An der Burg Wassenberg erhielt großes Paket aus dem Wettbewerb „Spielen macht Schule“.

Grundschule An der Burg Wassenberg : Viel zum Spielen und Lernen gewonnen

Die Kinder der Grundschule Am Burgberg in Wassenberg freuen sich über den vierten Erfolg im Wettbewerb „Spielen macht Schule“.

„So viel Glück hatten wir noch nie“, sagt Nadine Froesch, die als sozialpädagogische Fachkraft an der Gemeinschaftsgrundschule Am Burgberg tätig ist. Denn die Grundschule erhält schon zum vierten Mal den Gewinn der Aktion „Spielen macht Schule“, und diesmal fiel der Gewinn besonders groß aus. Feierlich werden die Spiele in in der Aula an der Kirchstraße dem Schülerparlament von OGS- Gruppenleiterin Kathrin Pollender und Nadine Froesch überreicht. Jede Klasse und jede Gruppe der Offenen Ganztagsgrundschule wird mit vielfältigen Spielen und Lern- oder Arbeitskoffern ausgestattet.

Darunter verschiedene Spiele, beispielsweise „Flotti Karotti“, „Können Schweine fliegen?“, „Make N’ Break“ und viele mehr. Das beliebteste Spiel bei den Kindern war das Kartenspiel „Dobble“. Auch für das Selbstlernzentrum der Grundschule konnten durch den Gewinn neue Anschaffungen wie „Mein Roboter MC 4.0“ und „Robo Maker Starter“ umgesetzt werden. Hierbei handelt es sich um Roboter, die selbst zusammengebaut werden müssen und dann bestimmte Tätigkeiten ausführen können wie kleine Sachen transportieren. Die Spiele mit einer kurzen Spieldauer werden in den einzelnen Klassen untergebracht, die mit einer längeren Spieldauer in den OGS Gruppen.

Grund für den Gewinn ist, dass sich Kollegium, Klassenräte, Elterncafé und das Schülerparlament die Spielsammlung der Gemeinschaftsgrundschule angesehen und sich dann im vergangenen Herbst dazu entschlossen haben, erneut an dem Wettbewerb „Spielen macht Schule“ teilzunehmen. Bei diesem verschenkt eine Organisation Spiele an Schulen. Hierbei handelt es sich um eine Initiative des Vereins „Mehr Zeit für Kinder“ und dem ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen.

Da die GGS Am Burgberg deutlich steigende Anmeldezahlen in der OGS von 46 auf 221 zu verzeichnen hat und die Schule 2019 erstmalig vierzügig ins neue Schuljahr startete, ist ein deutlicher Mehrbedarf an Spielen im Vor- und Nachmittag gegeben. „Ohne die Kinder wäre das alles gar nicht möglich gewesen, da sie diejenigen waren, die die verschiedenen Spiele für den Wettbewerb ausprobiert und schließlich ihre Favoriten ausgewählt haben“, so Nadine Froesch.

Auch Konrektorin Karin Platen betont: „Es ist echt etwas Besonderes.“ Denn die Gemeinschaftsgrundschule möchte die „relative“ Zweckfreiheit des Spiels nutzen, um die Selbstfindung und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu stärken. Durch gemeinsames spielen kann das Gemeinschaftsgefühl im heterogenen Klassenverband gestärkt werden, auch das Empathievermögen der Schüler wird dadurch besser ausgeprägt, sagt dazu die Schulleitung. Außerdem werden im Spiel neue kreative Ideen frei gesetzt. Durch die Pflege der Spiele lernen die Schüler, Verantwortung zu übernehmen. Die Abgeordneten des Schülerparlaments, die beiden Klassensprecher jeder Klasse, tragen die Spiele nach der Übergabe in ihre Klassen. Dort können diese ausprobiert und in den Bestand der Klassen aufgenommen werden.