Fans und Team feiern: Bayer Leverkusen ist zum ersten Mal Deutscher Meister
EILMELDUNG
Fans und Team feiern: Bayer Leverkusen ist zum ersten Mal Deutscher Meister

Derzeit im Bau Fünf neue Sirenenanlagen für Stadtgebiet Wassenberg

Wassenberg · Die Einrichtung erfolgt an Standorten, die bislang noch nicht optimal abgedeckt waren. Warum die Stadt dank der Feuerwehr aber dennoch bis jetzt auf den Katastrophenfall gut vorbereitet war.

 Im Stadtgebiet Wassenberg werden derzeit neue Sirenenanlagen installiert.

Im Stadtgebiet Wassenberg werden derzeit neue Sirenenanlagen installiert.

Foto: dpa/Thomas Banneyer

Im Auftrag der Stadt Wassenberg werden derzeit fünf neue Sirenenanlagen im Stadtgebiet installiert. Das teilt die Stadtverwaltung offiziell mit. Die Firma Hörmann richtet diese aktuell in Ortschaften ein, die bislang noch nicht optimal über eine solche Sirenenanlage abgedeckt waren, heißt es in dem Schreiben der Stadt Wassenberg.

Im Einzelnen handelt es sich hierbei um die Sirenenstandorte in Rothenbach, in Eulenbusch (zugleich für die Bereiche Krafeld und Dohr), Wassenberg im Bereich Heesweg, Wassenberg im Bereich Forster Weg sowie in Birgelen-Rosenthal. Alle anderen städtischen Bereiche sind bereits entsprechend abgedeckt.

Die neuen Standorte der Sirenenanlagen befinden sich ausnahmlos auf städtischen Flächen mit einer Möglichkeit der Stromversorgung. Die hierzu erforderlichen Anschlüsse werden ebenfalls in Kürze hergestellt.

Die Standorte wurden zuvor gemeinsam mit der Feuerwehr der Stadt Wassenberg mithilfe einer Beschallungsprognose ermittelt. Für die Einrichtung der neuen Sirenenanlagen greift die Stadt Wassenberg auf ein Förderprogramm des Bundes zur Verbesserung der Warninfrastruktur zurück, mit dem die Maßnahmen nahezu vollständig refinanziert werden können.

Die elektronischen Sirenenanlagen dienen als Bestandteil des Warnmittelmixes der Warnung und Entwarnung der Bevölkerung beispielsweise im Katastrophenfall und können über den Digitalfunk BOS angesteuert werden. Sie ergänzen dabei zum Beispiel die Nina-Warn-App und das Cell-Broadcasting. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu finden.

Für die bislang unterversorgten Bereiche hatte die Feuerwehr Wassenberg unter Federführung von Alexander Haasen, Leiter der IuK-Einheit, ein Konzept erarbeitet und mobile Warneinrichtungen eingesetzt. Kostenpflichtiger Inhalt Sie sind das Ergebnis genauer Analysen, um Menschen rechtzeitig zu schützen.

(RP)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort