Feuerwehr der Stadt Wassenberg Feuerwehrleute nun fit im Sprechfunk

Wassenberg · Wer zur Feuerwehr geht, durchläuft eine umfassende und intensive Ausbildung. Dazu gehört auch, im Einsatzfall mit Funkgeräten umgehen zu können. Bei der Feuerwehr der Stadt Wassenberg fand nun wieder ein Lehrgang dazu statt. 

Ausbildung zum Sprechfunker: Ausbilder Alexander Haasen (Mitte) bei einer praktischen Übung mit Sophie Willms und Robert Zeiser.

Ausbildung zum Sprechfunker: Ausbilder Alexander Haasen (Mitte) bei einer praktischen Übung mit Sophie Willms und Robert Zeiser.

Foto: Laaser, Jürgen (jl)

15 Feuerwehrangehörige aus dem Stadtgebiet Wassenberg konnten im Rahmen ihrer Feuerwehrausbildung die Ausbildung zum Sprechfunker der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit Erfolg abschließen. Unter der Leitung von Lehrgangsleiter Alexander Haasen, Leiter der Informations- und Kommunikations- (IuK) und der Drohnen-Einheit Feuerwehr Stadt Wassenberg, lernten die Feuerwehrmänner und -frauen alles, was sie beim Funken wissen und beachten müssen.

Der Lehrgang „BOS- Sprechfunker“ ist die weitergehende Qualifizierung eine Feuerwehrmitgliedes nach der erfolgreich abgeschlossenen Truppmannausbildung Modul 1/2. Er soll vor den Lehrgängen Atemschutzgeräteträger und Maschinist abgeschlossen sein. Ziel der Sprechfunk-Ausbildung ist die Befähigung zum Übermitteln von Nachrichten mit Sprechfunkgeräten im Feuerwehrdienst. Die einheitliche Ausbildung im Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst hat zum Ziel, dass alle Sprechfunker die Funkanlagen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) bedienen können.

Im Bereich der Sicherheit an Einsatzstellen kommt dem Sprechfunk eine wesentliche Rolle zu. So werden Einsatzkräfte im Einsatz engmaschig überwacht oder es kann per Knopfdruck eine Notfallsituation kenntlich gemacht werden. Der Informationsaustausch zwischen den Einsatzkräften und der Feuer- und Rettungsleitstelle basiert größtenteils auf dem Sprechfunk. Außerdem sollen sie innerhalb der nichtpolizeilichen BOS Sprechfunknachrichten übermitteln und mit deren Einheiten und Einrichtungen zusammenarbeiten können. Daher ist es erforderlich, dass alle Einsatzkräfte des Brandschutzes, Katastrophenschutzes und Rettungsdienstes diese Ausbildung absolvieren. Theorie und vor allem viel praktische Übungen im Bereich Sprechfunkverkehr standen auf dem Stundenplan des 34-stündigen Lehrgangs. Im theoretischen Teil wurden gesetzliche Grundlagen, Verkehrsarten, Gerätekunde, das Funkalarmierungs- und Funkmeldesystem, die digitale Alarmierung, Geräte- und Kartenkunde vermittelt. In den praktischen Übungen galt es für die Lehrgangsteilnehmer, das zuvor in der Theorie Gelernte sowohl mit Handfunksprechgeräten als auch mit den Fahrzeugfunkgeräten umzusetzen. Besonders interessant für die Teilnehmer war der Aufbau von Legosteinen nach Bauanleitung, wobei die Bauanleitung in einem anderen Raum war und die Kommunikation natürlich über Sprechfunk lief.

Die neuen Feuerwehr-Sprechfunker im Kreis Heinsberg sind Alex Hürtgen, Maciej Jastrzebski, Janine Nießen, Jan-Niklas Möller, Robert Zeiser, (Löschgruppe Wassenberg), Louis Blanken, Marcel Hoff, Felix Richter, Tim Schürmann, Sophie Willms, Tim Windheuser, Tristan Windheuser (Myhl), Eric Sanders (Birgelen), Jimmy Aben und Rene Jütten (Effeld). Für die Ausbildung zuständig waren Frank Fetter, Ann-Sophie Honnes und Alexander Haasen.

(RP)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort