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Die Band Frauensache gastierte zum Abschluss der Glückswoche in der Burg Wassenberg 2019

Zum Abschluss der Glückswoche in Wassenberg : Von Stiefeln, Eheglück und Liebespech

Zum Abschluss der Glückswoche unterhielt die Band Frauensache in der Burg Wassenberg mit frechen Texten.

Bekannte Melodien, gekonnt garniert mit eingängigen Texten voller Herz und Humor, serviert mit einem Augenzwinkern – mit diesem Erfolgsrezept sorgte die Band Frauensache mit einem luftig-leichten „Glückskonzert“ in der Burg Wassenberg für einen gelungenen Abschluss der Wassenberger Glückswoche. Die Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH präsentierte gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wassenberg die drei Sängerinnen Daniela Heller-Böse, Frauke Harder und Katrin Mantsch, die von Alex Olivari mit Gitarre und Keyboard musikalisch begleitet wurden.

„Liebe, Jazz & Übermut“ – unter diesem Titel garantierten die Musikerinnen beste Unterhaltung nicht nur mit Songs aus eigener Feder, sondern vor allem mit vielen bekannten musikalischen Hits, beispielsweise von Annett Louisan, Ina Müller, den Puppini Sisters oder Roger Cicero, deren Texte sie gewitzt neu interpretierten: Vollgepackt mit „eindeutigen Zweideutigkeiten“, kuriosen Anspielungen und pikanten Wendungen.

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Rund um die Themen Frauen, Männer und Liebe nahmen sie den Alltag und gängige Klischees auf die Schippe und ließen die 200 Konzertbesucher im ausverkauften Saal ein ums andere Mal in schallendes Gelächter ausbrechen. Eheglück und Liebespech, der innere Schweinehund sowie die in Form von „Bloggerrhoe“ grassierende Selbstdarstellung im Internet wurden genauso frisch und frech aufs Korn genommen wie der vermeintlich weibliche Kaufrausch. Da wurde aus den bekannten Zeilen „I’ve got no roots“, zu Deutsch „Ich habe keine Wurzeln“, aus dem Hit von Alice Merton, kurzerhand „Ich brauche Boots“, und auch eine Satire über den Onlinehandel Zalando fand einen Platz im Programm der Sängerinnen.

Nichtsdestotrotz gab es auch leise Momente, in denen die drei Damen vor tiefgehenden und ernsten Themen keinen Halt machten. In gerade diesen Augenblicken wurde besonders deutlich, wie gut der Gesang von Frauensache harmoniert und wie hervorragend sich die Stimmfarben der drei Frauen ergänzen. Die absolut positive Resonanz des Publikums wurde durch den tosenden Beifall am Ende des Konzerts offensichtlich.

Heller-Böse, Harder und Mantsch dankten ihrem Wassenberger Publikum für die ausgelassene Konzertatmosphäre: „Wir durften in strahlende Gesichter blicken, ihr habt uns wunderbar empfangen und so viel positive Energie mitgebracht“, freuten sie sich. Die drei Sängerinnen verbindet eine langjährige Freundschaft – in verschiedensten Konstellationen haben sie bereits Musik gemacht, bis sie sich 2010 dazu entschlossen, endlich etwas zu dritt zu machen. Schnell wurde ihnen klar, in welche Richtung ihre Musik gehen soll. Normalerweise spielen sie mit einer vier- bis fünfköpfigen Band, in Wassenberg traten sie mit Alex Olivari jedoch in der kleinen Besetzung auf. Die Inspiration für ihre Texte ziehen sie vor allem aus Dingen, die sie selbst erlebt haben – ihr Ziel ist es, dass sich ihr Publikum in den Texten wiederfindet. Zurzeit arbeiten sie an einem kompletten Album.