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Ausstellung „We, the six million“ ist in der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg zu sehen

Betty-Reis-Gesamtschule : Schau vermittelt jüdische Schicksale

Die Ausstellung „We, the six million“ ist in der Betty-Reis-Gesamtschule zu sehen. Schüler steuern Arbeiten bei.

Die an der RWTH Aachen konzipierte und viel gelobte Ausstellung „We, the six million“ ist jetzt in der Betty-Reis-Gesamtschule zu sehen. Sie stellt exemplarisch Lebenswege von Opfern der Shoah aus dem westlichen Rheinland dar. In Wassenberg ist die Ausstellung um sehenswerte, von Schülern erstellte Kunstobjekte erweitert.

Als großes Glück für die Schule bezeichnete der Didaktische Leiter Ludger Herrmann die Ausstellung, weil sie ein weiteres Beispiel für die vielfältig betriebene Erinnerungskultur an der Schule sei. So hatten Jugendliche der Wassenberger Gesamtschule zum wiederholten Male die Gedenkfeier am Synagogenplatz am Holocaust-Gedenktag mitgestaltet.

Neben Schülervertretern, Mitgliedern des Heimatvereins und Bürgern, an der Spitze Bürgermeister Manfred Winkens, begrüßte Herrmann bei der Eröffnung der Schau Professor Rheinhold Breil von der RWTH, der federführend an der Konzeption und Realisierung der Ausstellung beteiligt war. Breil lobte in seiner Einführungsrede ganz besonders die beeindruckenden Schülerarbeiten aus einer Projektwoche, die in Anlehnung an das Holocaust-Denkmal in Berlin jüdisches Schicksal im Allgemeinen sowie das Leben und tragische Sterben von Betty Reis künstlerisch gestaltet hatten. Der Schulchor, unter Leitung von Musiklehrerin Claudia Taube, hatte passende Lieder einstudiert und setzte während der einstündigen Feier besondere Akzente.

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Die Ausstellung ist während der Schulzeiten (8.15 bis 15 Uhr) bis zum 12. Dezember öffentlich zugänglich. Zudem bietet der Heimatverein weitere Öffnungszeiten (jeweils 14 bis 16 Uhr) an zwei Sonntagen (24. November und 8. Dezember) an. Eine zusätzliche Gelegenheit der Besichtigung bietet der Tag der offenen Tür der Schule am 30. November von 13 bis 16 Uhr.

(aha)