Im Freibad in Heinsberg-Kirchhoven Wassenberger organisieren Deutsche Water-Skyball-Meisterschaft

Wassenberg/Kreis Heinsberg · Dass der Kreis Heinsberg Austragungsort Deutscher Meisterschaften in sportlichen Wettkämpfen ist, dürfte nicht allzu oft vorkommen.

 Eine Spielszene

Eine Spielszene

Foto: Ungarischer Water-Skyball-Verband

Am Samstag aber ist es so weit. Im Freibad in Heinsberg-Kirchhoven findet die erste Deutsche Amateur-Meisterschaft im Water-Skyball statt. Diese noch recht junge Sportart wurde vor wenigen Jahren in Ungarn erfunden und wird immer populärer – auch in Wassenberg.

Denn die Base- und Softballvereinigung (BSV) Wassenberg organisiert am Samstag das bundesweit erste Turnier dieser Art. Bei Water-Skyball handelt es sich um einen kontaktlosen Sport, der nicht so kräftezehrend ist wie andere Wassersportarten, da die Spielerinnen und Spieler in hüfthohem Wasser stehen. Daher eignet sich der Sport für Aktive aller Altersklassen und kann auch ohne besondere Vorbereitung ausgeübt werden. Und die Grundregeln kommen auch recht simpel daher: Zwei Teams, bestehend aus je zwei Personen, stehen sich auf einem acht mal zehn Meter großem Spielfeld gegenüber. Sie versuchen, einen Wasserball in das gegnerische Tor zu werfen.

Ein Spiel dauert acht Minuten, gewonnen hat das Team, das am Ende die meisten Punkte erzielt hat. Das Spielfeld ist in drei Zonen unterteilt – zwei Verteidigungszonen vor den Toren und eine Mittelzone. Es macht einen Unterschied, von wo aus der Ball ins Tor geworfen wird und auch, wo der Ball trifft – ob mittig oder am Rand. So bringt ein Wurf aus der eigenen Zone in die Mitte gar vier Punkte, während ein Treffer aus der Mittelzone in die Randbereiche nur einen Punkt gibt.

Um 14 Uhr ertönt der Anpfiff zur ersten Partie, das Rahmenprogramm beginnt allerdings schon früher. Ab zehn Uhr ist Einlass und freies Training, ein Teambriefing findet um 13.30 Uhr statt. Teilnehmen kann jeder interessierte Wassersportler ab 14 Jahren, unabhängig davon, ob er in einem Verein einen Wassersport oder anderen Sport betreibt. Auch Einzelpersonen können sich anmelden, sie werden dann in Teams zusammengelost. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass selbstverständlich alle Zuschauer gerne gesehen sind. Diese müssen allerdings auch den regulären Freibadeintritt entrichten, können aber auch ganz regulär Schwimmen.

Als Schirmherrin konnte der BSV Wassenberg kurzfristig noch Tünde Sarlos-Pusch, die Frau des CDU-Landrats Stephan Pusch, gewinnen. Sie stammt aus dem ungarischen Partnerkreis Komárom-Esztergom – und damit dem Heimatland des Water-Skyballs.

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