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Zwei weitere Corona-Infizierte im Kreis Viersen gestorben

Corona im Kreis Viersen : Zwei weitere Corona-Infizierte gestorben

Am Wochenende stieg die Todeszahl der Bewohner des Kreises Viersen, die an den Folgen eines Corona-Infekts starben, auf 41. Der 1. FC Viersen trauert um seinen langjährigen Geschäftsführer Rainer Hilgers.

Im Kreis Viersen sind am Wochenende zwei weitere Corona-Infizierte gestorben. Damit steigt die Zahl der Einwohner des Kreises, die an den Folgen der Corona-Infektion verstarben, von 39 auf 41. Wie der Kreis am Wochenende mitteilte, handelt es sich bei den beiden Gestorbenen um eine 84-jährige Frau und einen 77-jährigen Mann. Beide waren im Krankenhaus behandelt worden.

Wie der 1. FC Viersen mitteilte, handelt es sich bei dem 77-Jährigen um Rainer Hilgers, langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins. „Rainer Hilgers hinterlässt eine große Lücke in unserem Verein und fehlt uns jetzt schon sehr. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei seiner Ehefrau Andrea sowie den Angehörigen und Freunden der Familie.“ Hilgers war seit Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen für den 1. FC Viersen und in dessen Vorstand tätig, zuletzt bis 2017 als Geschäftsführer und stellvertretender Geschäftsführer. „Gleichzeitig hat er sich sehr um den Fußball in unserer Region verdient gemacht, zum Beispiel als amtierender Vorsitzender der Spruchkammer im Kreis 4 Mönchengladbach/Viersen“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins.

Derweil wurden am Wochenende die Bettenkapazitäten im Kreis Viersen hochgefahren. Statt 37 Intensivbetten stehen laut Intensivregister nun 40 zur Verfügung. Sieben Covid-Patienten wurden am Sonntag intensivmedizinisch behandelt, sechs von ihnen mussten beatmet werden.