Zwei Stachelschweine fliehen aus dem Natur- und Tierpark Brüggen

Vorfall im Natur- und Tierpark Brüggen : Stachelschweine fliehen aus dem Tierpark Brüggen

Eines der beiden Stachelschweine wurde am Campingplatz gesichtet. Seitdem fehlt von beiden jede Spur.

Der Natur- und Tierpark Brüggen vermisst zwei Stachelschweine, wie Tierpark-Betreiber Stefan Kerren erklärt. Das Ordnungsamt und das Veterinäramt des Kreises Viersen seien über die tierischen Ausreißer informiert. Die Stachelschweine hatten sich durch eine Holztüre gefressen.

Kerren appelliert an Spaziergänger oder Hundebesitzer, ab sofort die Augen offenzuhalten.  Am Donnerstagabend wurde am Campingplatz bereits eines der Tiere gesichtet. Seitdem fehlt von den beiden Tieren aber jede weitere Spur.

Erst Mitte Juli waren zwei männliche indische Weißschwanz-Stachelschweine nach Brüggen gezogen. Sie stammten aus dem Braunschweiger Zoo und sind daran gewöhnt worden, tagsüber Futter zu suchen. Eigentlich sind die Tiere mit den längsten Stacheln der Welt nachtaktiv. In freier Wildbahn buddeln sie Höhlen bis in vier Metern Tiefe. Die Verwandten der Meerschweinchen haben kleine Augen, können schlecht sehen, dafür aber sehr gut hören und riechen.

Was muss man wissen, wenn man auf ein Stachelschwein trifft? Menschen sollten die Tiere nicht berühren, denn man sollte Vorsicht im Umgang mit ihnen walten lassen: Die großen Nagetiere können auch zubeißen. Man kann sie anfüttern mit Obst oder Hundefutter. Sollten sie in einem Wohngebiet auftauchen, dann könnte man sie etwa mit einem Besen in einen verschließbaren Raum führen.

Info Wer die Stachelscheine sieht, kann sich per E-Mail mit den Parkbetreibern in Verbindung setzen unter kontakt@natur-und-tierpark-brueggen.de. Diese E-Mail-Adresse wird regelmäßig, trotz der Saisonschließung, beobachtet.