Viersen: Zehnjähriger beim Spiel mit Böller schwer verletzt

Viersen: Zehnjähriger beim Spiel mit Böller schwer verletzt

Ein zehnjähriger Junge aus Viersen ist gestern beim Spiel mit Silvesterböllern schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Abend mitteilte, explodierte ein Böller in der Hand des Jungen. Er wurde in eine Spezialklinik nach Duisburg gebracht. Leichtere Verletzungen erlitten ein ebenfalls zehnjähriger Junge und ein zu Besuch weilendes 13-jähriges Kind aus Gorxheimtal in Hessen. Sie wurden ambulant im AKH behandelt.

Wie die Polizei berichtet, spielte das Trio auf dem Abenteuerspielplatz am Konrad-Adenauer-Ring in Viersen mit dem Böller. "Diesen Böller haben sie am Silvestertag auf der Petersstraße in Viersen zuvor gefunden", erklärte ein Polizeisprecher. "Auf dem Spielplatz zündeten sie dann den Böller an der zu kurzen Lunte an." Der Böller sei explodiert und habe den Zehnjährigen schwer an der Hand verletzt. "Die beiden übrigen Kinder erlitten leichtere Verletzungen im Gesicht und an den Händen."

Die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder" rät: Kinder sollten nie allein in der Nähe von Feuerwerkskörpern sein. Nicht gezündete Knaller sollten direkt entsorgt werden. Jedes Jahr werden nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft rund 200 Mädchen und Jungen in Deutschland durch unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern verletzt.

(mrö)
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