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Zahl der Zulassungen für Elektrofahrzeuge im Kreis Viersen steigt

Elektromobilität im Kreis Viersen : Mehr E-Autos im Kreis Viersen unterwegs

Im Kreis Viersen ist die Zahl der zugelassenen E- und Hybridfahrzeuge seit 2015 gestiegen. Die Verkehrswende sei ein wichtiger Baustein, um die Klimaziele zu erreichen, sagt Landrat Coenen.

E-Mobilität wird im Kreis Viersen beliebter: Die Zahl der Zulassungen für reine Elektrofahrzeuge hat sich zwischen 2015 und 2020 verachtfacht, die Anzahl der zugelassenen Hybridfahrzeuge ist in diesem Zeitraum knapp um das Sechsfache gestiegen. Darüber informiert der Kreis Viersen mit Verweis auf das aktuelle Kreismonitoring. Zum Stichtag 1. Mai 2020 verzeichnete der Kreis demnach rund 70 Prozent mehr zugelassene E- und Hybridfahrzeuge als im Vorjahr.

Dennoch sei der Anteil von insgesamt 2292 E- und Hybridfahrzeugen – davon 1657 Hybrid- und 635 E-Fahrzeuge – an allen zugelassenen Autos aktuell noch gering.

Im Kreis Viersen machen E- und Hybridfahrzeuge zurzeit 1,22 Prozent aus. Zum Vergleich: Im Mai 2020 waren nach Angaben der Kreisverwaltung insgesamt 187.717 Autos aller Antriebsarten zugelassen. „Um unsere Klimaziele zu erreichen, ist die Verkehrswende ein wichtiger Baustein. Auch wir als Kreis fördern deshalb gezielt Elektromobilität und sind seit vergangenem Jahr Teil des Projektes Share Euregio“, sagt Landrat Andreas Coenen (CDU). „Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir ein länderübergreifendes, rein elektrisches Car- und Bikesharing-System“, führt er aus. Auch der Bund setzt auf die Förderung von E-Mobilität. Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2030 sieben bis zehn Millionen zugelassene Elektrofahrzeuge sowie eine Millionen Ladepunkte in Deutschland zu verzeichnen. Durch Kaufprämien und Steuervorteile soll der Umstieg beschleunigt werden.

Das Kreismonitoring wird in der Kreisverwaltung intern erstellt und grafisch umgesetzt. Es beruht zu einem Großteil auf Daten des Statistischen Landesamtes NRW. Weitere Quellen sind unter anderem die Bundesagentur für Arbeit und die Fachämter der Kreisverwaltung. Alle Grafiken sind mit Erklärungen versehen, Fachausdrücke sind in Infoboxen erklärt. Um Ressourcen zu schonen, wird das Kreismonitoring ausschließlich digital zur Verfügung gestellt, unter www.kreis-viersen.de/monitoring.

(naf)