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Zahl der Todesfälle im April im Kreis Viersen deutlich angestiegen

Corona im Kreis Viersen : Zahl der Todesfälle im April deutlich angestiegen

Im April sind im Kreis Viersen mehr Menschen gestorben als in jedem anderen April der vergangenen sechs Jahre. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Landesamtes NRW hervor. Demnach starben im April im Kreis Viersen 352 Menschen (April 2019: 306 Gestorbene).

Im Kreis Viersen wurde im April bei 26 Verstorbenen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt.

Die Zahl der Sterbefälle lag im April 2020 damit auch höher als im April 2018 mit 293 Verstorbenen, als eine Influenza-Welle zu höheren Sterbefallzahlen im Frühjahr geführt hatte. Eine im langjährigen Vergleich höhere Zahl von Sterbefällen kann als Anzeichen für eine erhöhte Sterblichkeit in diesem Monat gedeutet werden.

Am Freitag sank die aktuelle Infiziertenzahl im Kreis Viersen erstmals seit Mitte März auf weniger als 50 Personen: 49 Einwohner waren mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, das sind zwölf weniger als am Vortag. Eine neue Infektion wurde gemeldet. In Viersen gibt es aktuell sieben bestätigte Infektionen, in Nettetal fünf, in Schwalmtal zwölf, in Niederkrüchten eine und in Schwalmtal keine.