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Wo Handwerkermangel in Viersen Schule macht

Stadt Viersen : Wo Handwerkermangel Schule macht

An fünf weiteren Schulen haben sich die Arbeiten verzögert. Eine Übersicht.

Remigiusschule Auf die Ausschreibungen der Gewerke Sanitär, Heizung, Elektro und Bau-Endreinigung gingen keine Angebote ein. Der Innenausbau, der nur in den Sommerferien möglich ist, wurde darum von 2019 auf 2020 verschoben. In den Sommerferien 2019 wurden nur das Dach neu eingedeckt und die Fensteranlagen erneuert.

Albert-Schweitzer-Schule Für den Neubau des offenen Ganztagsbereichs und die Teilsanierung des Gebäudes waren Rohbau, Holzbau, Gerüstbau, Dachdecker, Fassaden, Sanitär, Heizung und Elektro ausgeschrieben. Mangels Angeboten konnte die Stadt keine Aufträge erteilen. Die Leistungen werden jetzt neu ausgeschrieben. Sollten dann verwertbare Angebote vorliegen, könnte im Frühjahr 2020 mit den Arbeiten begonnen werden.

Paul-Weyers-Schule Ein Schadstofffund am Schulstandort Pastoratstraße erforderte intensivere Planungen. Dadurch verzögerte sich die Bauausführung. Die ursprünglich für Ende 2019 vorgesehene Fertigstellung soll nun Ende dieses Jahres erfolgen.

Gemeinschaftsgrundschule Rahser Am Standort Regentenstraße sollte ursprünglich bereits im Jahr 2018 eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert werden. Da keine Angebote eingingen, musste die Stadt die Arbeiten mehrfach neu ausschreiben. Voraussichtlich in diesem Jahr soll die Photovoltaik-Anlage nun ihren Betrieb aufnehmen.

Primus-Schule Der eigentlich schon für 2018 vorgesehene Einbau eines Aufzugs konnte nicht erfolgen, weil im Schachtbereich eine Abwasserleitung gefunden wurde. Nun soll der Aufzug bis Ende März eingebaut sein.

Ähnliche Erfahrungen wie bei diesen noch laufenden Maßnahmen hat die Stadt zuvor bei inzwischen abgeschlossenen Vorhaben gemacht. „So lieferte beispielsweise beim Bau der Mensa am Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium der beauftragte Fachplaner nicht“, erklärt Ralf Lentzen, Fachbereichsleiter des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Viersen. „Das führte dazu, dass die Technische Gebäudeausrüstung vom Zentralen Gebäudemanagement selbst geplant werden musste.“ Hinzu kamen Verzögerungen bei der Beschaffung von Lüftungsgeräten. Eigentlich hätten die Bauarbeiten bereits Ende 2018 beendet sein sollen, daraus wurde dann Ostern 2019. „Die dadurch gebundenen Kapazitäten standen entsprechend nicht für andere Aufgaben zur Verfügung“, erklärt Lentzen. Bei der Sanierung der Johannes-Kepler-Realschule Süchteln stockte es in den Bereichen Sanitär und Heizung. Ursprünglich war dort lediglich eine Kanalerneuerung geplant, stattdessen musste der Kanal komplett saniert werden.