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„Wir haben ein Team für den Behindertenbeirat“

Engagement in Brüggen : „Wir haben ein Team für den Behindertenbeirat“

Der Behindertenbeirat in Brüggen ist auf der Zielgeraden. Was das neue Gremium für Menschen mit Handicap bietet, erzählt Andrea Hanisch im Interview.

Frau Hanisch, Sie haben mit Nicole Lenkens im Mai zu einem Info-Treff über den geplanten Behindertenbeirat eingeladen. Haben Sie ein Team gefunden?

Andrea Hanisch Ja, wir haben ein Team. Im Vorfeld haben wir Kontakte aus dem Netzwerk zusammengestellt und gezielt Menschen eingeladen, die Interesse an dem neuen Gremium haben könnten. Rund 20, darunter auch Vertreter von Fraktionen und Selbsthilfegruppen, sind gekommen.

Wer wird zum Behindertenbeirat gehören?

Hanisch Es wird neun Mitglieder mit Stimmrecht geben. Dies sind vorwiegend Menschen mit Handicap. Allerdings sind in Brüggen nicht alle Formen von Behinderung vertreten. Außerdem werden zwei Vertreter der Gemeinde, Wilfried Bouscheljong und vermutlich Thomas Jäger, dazu gehören, sowie Vertreter vom DRK-Ortsverband Brüggen-Bracht, von der Lebenshilfe Viersen, vom Verein BIS in Brüggen, KokeBe Viersen. Unterstützt werden wir auch vom Pflegestützpunkt Nettetal/Brüggen.

Wann wird das Gremium starten?

Hanisch Anfang September werden wir haben die konstituierende Sitzung. Dann wird festgelegt, wer erster und zweiter Vorsitzender wird und wer in welche Ausschüsse geht. Am Dienstag, den 22. Juni, werden im Ausschuss für Soziales, Teilhabe und Integration die Namen bekannt gegeben, dann stimmt der Rat ab.

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Was sind Ihre Themen?

Hanisch Wir wurden auch zum Integrierten Handlungskonzept für das Brüggener Zentrum vom Planungsbüro Stadtkinder befragt. Dabei fiel uns auf, dass es in Brüggen gar keinen Treffpunkt für Menschen mit Handicap gibt. Weitere Themen werden sich ergeben.

Können sich Ratsuchende direkt an den Beirat wenden?

Hanisch Aber sicher, das fänden wir gut. Wir kommen ja auch nicht in jede Ecke.