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Wildgehege in Viersen: Wildschweine mit noch mehr Nachwuchs

Nachwuchs im Wildgehege in Viersen : Noch mehr Wildschweine im Wildgehege

Auf den Süchtelner Höhen leben jetzt insgesamt 23 Wildschweine – fast doppelt so viele wie vor Sturm „Friederike“. Alle Bachen haben jetzt Frischlinge bekommen.

Und wieder Nachwuchs im städtischen Wildgehege auf den Süchtelner Höhen: Vor knapp zwei Wochen hatte die Stadt vermeldet, sechs Jungtiere seien im Gelände der Wildschweine gesehen worden – mittlerweile wurden dort zwölf weitere Frischlinge gesichtet. „Alle Bachen haben jetzt Frischlinge“, sagt Stadtförster Rainer Kammann.

Zusammen mit dem Keiler und den vier Bachen leben damit aktuell nach Angaben der Stadt insgesamt 23 Wildschweine auf den Süchtelner Höhen. „Die 18 Frischlinge sind in guter Verfassung. Die Chancen stehen gut, dass sie sich alle zu gesunden Wildschweinen entwickeln“, sagt Kammann.

Bevor Sturm „Friederike“ im Januar 2018 für Schäden auf den Süchtelner Höhen gesorgt hatte, lebten in dem 6000 Quadratmeter großen Gelände zwölf Wildschweine. Dann tobte „Friederike“, Bäume knickten um, fielen auf die Zäune – und die Tiere büxten aus, kamen nicht zurück. Im Januar 2020 zogen die vier rund zehn Monate alte Bachen und der Keiler in das damals leerstehende Wildschweingehege. Die Frischlingsbachen stammten aus einem Gehege in Krefeld, der junge Keiler wurde aus einem Gehege in Düsseldorf nach Süchteln gebracht. Die Kosten für die Tiere hatte der Verschönerungsverein Viersen übernommen.

In dem Wildgehege auf den Süchtelner Höhen leben neben den Wildschweinen unter anderem auch Kamerunschafe, Damwild und Esel.  Stadtförster Kammann rechnet damit, dass es demnächst weitere Jungtiere dort gibt: Als Nächstes wird im Juni Nachwuchs beim Damwild erwartet.

(naf)