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Wie voll sind Kitas und Schulen in Viersen?

Lockdown in Viersen : Wie voll sind Kitas und Schulen in Viersen?

Kitas sind geöffnet, in den geschlossenen Schulen gibt es Notbetreuung – aber Eltern sollen ihre Kinder möglichst zu Hause betreuen. Wie viele tun das?

NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) beließ es bei einem dringenden Appell: Eltern sollten, wo möglich, während des Lockdowns ihre Kinder zu Hause betreuen und sie nicht in die Kita oder die Notbetreuung an Grund- und weiterführenden Schulen schicken, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Wie voll sind die Viersener Kitas? Wie stark wird die Notbetreuung in den Grundschulen und an den weiterführenden Schulen genutzt?

Kindertagesstätten In den städtischen Kitas gibt es starke Schwankungen bei der Betreuungsquote. „Je nach Einrichtung liegt sie zwischen 15 und 60 Prozent“, erklärte Stadtsprecher Frank Schliffke auf Anfrage. Das gelte sowohl für diese Woche als auch für die vergangene Woche. Wer sein Kind an einer städtischen Kita angemeldet hat, es dort aber nicht betreuen lässt, muss auch nichts fürs Mittagessen bezahlen. Ähnlich verfährt der freie Träger Horizonte: Dort erhalten Eltern den Januar-Betrag fürs Mittagessen erstattet, wenn ihr Kind nicht betreut wurde.

Grundschulen In der vergangenen Woche lag die Anmeldequote für die Notbetreuung in den Viersener Grundschulen bei knapp zehn Prozent, tatsächlich genutzt wurde das Angebot je nach Tag von etwa sieben bis acht Prozent. Stadtsprecher Schliffke: „In der laufenden Woche liegt die Anmeldequote bei sieben Prozent.“ Insgesamt besuchen 2663 Schüler die Grundschulen. Sieben Prozent davon sind rund 190.

Weiterführende Schulen, Von den insgesamt 1201 Schülern in den Klassen 5 und 6 nehmen weniger als 40 die Notbetreuung in Anspruch. Damit liegt die Quote bei ungefähr drei Prozent.

(mrö)