Hubert-Vootz-Haus Viersen Das lange Warten auf den Bus

Viersen · Seit September steht vor dem ausgebrannten Hubert-Vootz-Haus in Viersen ein Bus. In dem sollte ersatzweise die Kinder- und Jugendarbeit angeboten werden. Doch bis heute passiert nichts.

 Als der blaue Linienbus vor dem ausgebrannten Hubert-Vootz-Haus abgestellt wurde, freuten sich alle, insbesondere Otto Strutz (2.v.r.), dass sie dort bald Angebote für Kinder- und Jugendliche starten können.

Als der blaue Linienbus vor dem ausgebrannten Hubert-Vootz-Haus abgestellt wurde, freuten sich alle, insbesondere Otto Strutz (2.v.r.), dass sie dort bald Angebote für Kinder- und Jugendliche starten können.

Foto: Hubert-Vootz-Haus

Groß war die Freude aller, die mit dem Hubert-Vootz-Haus verbunden sind, als am 12. September vergangenen Jahres ein ausrangierter Linienbus vor der ausgebrannten Kinder- und Jugendeinrichtung geparkt und die Schlüssel an Einrichtungsleiter Otto Strutz übergeben wurden. Strutz und sein Team hatten schon jede Menge Ideen entwickelt, wie der Bus als Übergangslösung für die Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden sollte. Doch bis jetzt ist der Bus nicht in Betrieb. „Wir hatten am 23. September eine Ortsbegehung mit der Stadt Viersen, bei der über Strom- und Wasseranschluss gesprochen wurde. Internetanschluss und Wärmedämmung samt Heizung sowie die Anbringung von Rauch- und Bewegungsmeldern waren ebenso Thema“, erinnert sich Strutz. Eine harmonische Besprechung, bei der signalisiert worden sei, dass alles in Planung ist, schließlich ist das Hubert-Vootz-Haus von der Stadt mit der Kinder- und Jugendarbeit beauftragt. Aber es passierte nichts.