Viersen Wenige Unfälle nach Neuschnee

Viersen · Auf den Straßen im Kreis Viersen ist es am Montag ruhig geblieben. Die Polizei lobte die Autofahrer. Derweil gehen die Meinungen der Menschen in der Viersener Fußgängerzone über den Winter auseinander. Während das Wetter die einen schon nervt, haben andere keine Probleme mit dem Winter.

Januar 2013: Nervt Sie das Winterwetter?
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Etwa zehn Zentimeter Neuschnee sind am Montagmorgen im Kreis Viersen gefallen. Trotz der winterlichen Witterung blieben Unfälle die Ausnahme. Bis zum Mittag meldete die Kreispolizeibehörde drei wetterbedingte Unfälle mit einem Sachschaden von insgesamt rund 10.000 Euro.

So krachte es unter anderem gegen kurz vor 7 Uhr in Elmpt. Der Unfall auf der Hauptstraße verursachte einen Schaden von 3000 Euro. Etwas schwerwiegender war mit rund 4500 Euro ein Zwischenfall bei Rennekoven-Dyck um 7.36 Uhr. Zu einem weiteren Unfall kam es um 9.28 Uhr auf der Straße Pittenberg in Viersen.

2700 Euro Schaden lautete hier die Bilanz. Eine Polizeisprecherin sagte, dass die Autofahrer im Kreis Viersen jedoch meist mit der nötigen Vorsicht unterwegs seien. "Wenn es geschneit hat und die Straßen weiß sind, verhalten sich die Verkehrsteilnehmer gut", sagte sie. Anders sei es hingegen, wenn die Gefahr nicht deutlich sichtbar sei wie zum Beispiel bei überfrierender Nässe.

Auch auf den Autobahnen 52 und 61 im Kreisgebiet habe es gestern Nacht und am Vormittag keine nennenswerten Unfälle aufgrund des Neuschnees gegeben. "Für die Autobahnpolizei war es ein ruhiger Morgen", sagte ein Polizeisprecher in Düsseldorf.

Die Einschätzung, dass die meisten Autofahrer angesichts des Wintereinbruchs verhältnismäßig vorsichtig fahren, teilt auch Richard Tendyck, Geschäftsführer von Autohaus Tendyck in Lobberich. "Es gibt zurzeit keine extreme Steigerung der Unfallschäden", sagte er. Nach der Einschätzung des Kfz-Händlers geht das auch auf die Winterreifenpflicht zurück, die seit 2010 besteht.

Vor Inkrafttreten der Regelung habe es einige Autofahrer gegeben, die auch bei Schnee noch mit Sommerreifen unterwegs waren. Die Feuerwehr verzeichnet bislang keine Steigerung der Einsätze wegen der anhaltenden Kälte oder des Schnees. Eiszapfen, die herabzufallen drohen und in anderen Städten von der Feuerwehr entfernt werden müssen, seien kein Problem, hieß es gestern vonseiten der Leitstelle.

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