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Wasser-Netz in Brüggen muss erneuert werden

Brüggen : Wasser-Netz in Brüggen muss erneuert werden

Aus dem Wasserversorgungskonzept geht hervor, dass das Netz sehr alt ist. Investitionen sind notwendig

Die Wasserversorgung in der Burggemeinde ist sicher. Allerdings wird die Gemeinde Geld in die Hand nehmen müssen, um ihr veraltetes Netz zu erneuern. Das geht aus dem Wasserversorgungskonzept hervor, das die Firma ahu AG aus Aachen im Auftrag der Gemeinde erstellt hat. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses stellte Projektleiter Christoph Sailer jetzt die wichtigsten Punkte aus dem Konzept vor.

Nach dem Landeswassergesetz müssen Kommunen ein Wasserversorgungskonzept vorlegen. Es soll einen Überblick über den Stand der Wasserversorgung geben und aufzeigen, inwiefern das Netz für die Zukunft gerüstet ist. Bis zum 17. Juli muss das Konzept der Bezirksregierung vorgelegt werden.

Prognosen zufolge hat die Burggemeinde bis zum Jahr 2040 rund 15.000 Einwohner, man rechnet mit sinkenden Einwohnerzahlen. Seit 2014 aber wird im Gemeindegebiet immer mehr Wasser verbraucht. Überwiegend, so erläuterte Sailer im Ausschuss, werde für die Wasserversorgung ein sehr altes Netz genutzt. „Sie müssen da in Zukunft deutlich in Netzerneuerung und Instandhaltung investieren“, sagte Sailer.

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Außerdem müsse sich die Gemeinde um weitere nitratfreie Wasservorkommen kümmern. Im Gemeindegebiet sind filternde Tone und Schluffe nicht flächendeckend vorhanden, sodass Nitrate in tiefere Bodenschichten eindringen. Derzeit gewinnen die Gemeindewerke Brüggen das Trinkwasser aus dem zweiten Grundwasser-Stockwerk. Aufgrund der Nitrat-Problematik wollen sie auch das nitratfreie dritte Grundwasser-Stockwerk nutzen, um Trinkwasser zu gewinnen.