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Was die Sammler beim  Clean-up-Day in Schwalmtal alles fanden

Umweltschutz in Schwalmtal : Was die Sammler beim Clean-up-Day alles fanden

Mehr als 500 Menschen machten in Schwalmtal an zwei Tagen sauber: Kinder und Erwachsene, Vereine und Arbeitskollegen, Familien und Nachbarn. Das ist die Bilanz.

(busch-) 2,5 Tonnen Müll haben Schwalmtaler am Freitag und Samstag beim „Clean-up-Day“ gesammelt. Dazu hatten die Gemeindeverwaltung und der Kreis Viersen aufgerufen. „Wir waren begeistert von der großen Resonanz“, erklärt Pressekoordinator Jan Winterhoff auf Anfrage.  Es sei beeindruckend, dass 500 Menschen, denen ihre Heimat, die Natur und das Klima am Herzen liegen, einen freien Tag opfern, um die Umwelt vom Müll zu befreien. Er hob das große Engagement der Kindergärten hervor: 350 Kinder aus zehn Kitas, aber auch Kinder mit ihren Familien hätten fleißig gesammelt.

„Größtenteils wurden kleine Teile weggeworfen, also Papier, Einwegverpackung, leere Flaschen“, erklärte  Winterhoff. Einzelne Autoreifen und alte Toiletten wurden  auch gefunden. Größere illegale Müllkippen, bei denen nach einem Verursacher geforscht werden könne, seien der Verwaltung nicht bekannt. Die  Hoffnung der Verwaltung: „Dass das Umweltbewusstsein zunimmt und weniger unbedacht weggeworfen oder abgeladen wird. Sollte das so sein, sind wir auf einem guten Weg.“ Schwalmtals Bürgermeister Andreas Gisbertz (CDU) setzt laut Winterhoff beim Thema Müll auf Prävention und Aufklärung, aber auch auf Kooperation mit dem Kreis-Abfallbetrieb oder privaten Partnern.

(busch-)