1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen

Was Bürger sich vom neuen Rat in Viersen wünschen

Kommunalpolitik in Viersen : Was Bürger sich vom neuen Rat wünschen

In zehn Tagen beginnt die neue Ratsperiode. Wir fragten Viersener, wo sich die Stadt verbessern muss. Die Spanne der Vorschläge ist weit – von besseren Radwegen bis zum Freibad.

Mehr Sitzbänke in der Innenstadt, mehr Angebote für Jugendliche, besser ausgebaute Radwege – das sind nur drei Punkte, die sich Viersens Bürger bei einer Umfrage unserer Redaktion vom neuen Stadtrat wünschen. In zehn Tagen setzt sich der neue Rat von Viersen erstmals zusammen.

Wo kann Viersen besser werden? „Eine Hundefreilaufwiese wäre schön“, sagt eine Passantin. Eine andere fordert: „Die Bettelampeln für Radfahrer sollten schnell abgeschafft werden – und wenn ich träumen dürfte: ein Freibad. Früher gab’s in Viersen mal das Kaiserbad; jetzt gibt’s im Westkreis gar kein Freibad mehr.“

Die CDU stellt im künftigen Stadtrat erneut die stärkste Fraktion (23 Sitze), die Grünen landeten trotz starker Zugewinne (zehn Sitze) erneut hinter der SPD (13 Sitze). Neu im Rat ist die AfD (zwei Sitze). FDP und Linke sind jeweils mit drei Ratsmitgliedern vertreten. Das Bürgerbündnis FürVie ist nicht mehr im neuen Rat vertreten, es war nicht zur Wahl angetreten. Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD) wird in der konstituierenden Sitzung vereidigt, sie hatte die Stichwahl ums Bürgermeisteramt mit dünner Mehrheit gegen den CDU-Herausforderer Christoph Hopp gewonnen. Auch die Bürgermeisterin ist im neuen Stadtrat stimmberechtigt.

Nach der konstituierenden Sitzung am 10. November in der Festhalle Viersen werden die einzelnen Parteien miteinander sprechen, ob sie miteinander kooperieren. In der nun zu Ende gehenden Ratsperiode hatte es keine Kooperation gegeben; Anemüller musste sich wechselnde Mehrheiten für ihre Projekte suchen.