Im Stadthaus in Viersen DGB prangert in einer Ausstellung Gewalttätigkeiten an

Viersen · Mit einer ungewöhnlichen Ausstellung ist der Deutsche Gewerkschaftsbund auf Tour. Im Viersener Stadthaus hat „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ Einzug gehalten. Das Thema: Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst und im privatisierten Dienstleistungssektor.

 Bürgermeisterin Sabine Anemüller (l.), Klaus Neufeldt, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Viersen und Sigrid Wolf, Geschäftsführerin der DGB Region Düsseldorf-Bergisch Land, informierten über die Ausstellung.  RP-Foto: Jörg Knappe

Bürgermeisterin Sabine Anemüller (l.), Klaus Neufeldt, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Viersen und Sigrid Wolf, Geschäftsführerin der DGB Region Düsseldorf-Bergisch Land, informierten über die Ausstellung. RP-Foto: Jörg Knappe

Foto: Ja/Knappe, Joerg (jkn)

Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als zwei Drittel der im öffentlichen Dienst beschäftigten Menschen erfahren Gewalt in Form von Beschimpfungen bis hin zu körperlichen Angriffen – Tendenz steigend. Die Verrohung in der Gesellschaft nimmt zu. Vor diesem Hintergrund ist vor zwei Jahren beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) die Initiative „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch – Schluss mit der Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und des privatisierten Sektors‘‘ ins Leben gerufen worden. Im Laufe der Kampagne ist eine Ausstellung mit dem gleichen Titel entstanden. Nach dem Auftakt der Wanderausstellung in Mettmann, wo sie in der dortigen Kreispolizeibehörde zu sehen war, und einer weiteren Station in Mönchengladbach, ist Viersen nun der dritte Ausstellungsstandort.