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Waldbrandgefahr - Feuerwehr Nettetal geht auf Streife

Trockenheit im Kreis Viersen : Waldbrandgefahr – Nettetaler Wehr geht Streife

Das außergewöhnlich trockene Wetter im Kreis Viersen sorgt für eine erhöhte Waldbrandgefahr. Die Nettetaler Feuerwehr geht jetzt unter anderem in der Hinsbecker Schweiz und um die Krickenbecker Seen auf Brandstreife.

Das außergewöhnlich milde und trockene Wetter der vergangenen Wochen hat die Waldbrandgefahr im Kreis Viersen auf ein Niveau hochschnellen lassen, das man meist nur aus dem Hochsommer kennt. Aktuell liegt der Waldbrandgefahren-Index im Kreis Viersen bei Stufe 3 von 5 („mittlere Gefahr“). Die Feuerwehr Nettetal kündigte jetzt an, an Sonn- und Feiertagen ihren Waldbrand-Streifendienst aufzunehmen. „Das Augenmerk liegt in den Stadtteilen Hinsbeck, Leuth und Kaldenkirchen“, so Sprecher Dirk Heussen. „Insbesondere werden die Gebiete der Hinsbecker Schweiz, Venloer Heide und rund um die Krickenbecker Seen sowie auch der Grenzwald kontrolliert.“ Dabei wollen die Feuerwehrleute auch Ausflügler auf mögliches Fehlverhalten und dessen Auswirkung hinweisen.

Grundsätzlich gilt in Wäldern ein absolutes Verbot für offenes Feuer und Grillfeuer.

  • Rauchen ist verboten.
  • Autofahrer werden gebeten, keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster zu werfen.
  • Beim Ausflug in die Natur sollten nur ausgewiesene Parkplätze genutzt werden – Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
  • In Wald und Flur sollen keine Flaschen weggeworfen werden, damit es nicht zum Brennglaseffekt kommt.
  • Zufahrten zu Wäldern, Mooren und Heideflächen sollen freigehalten werden –
  • sie sind wichtige Rettungswege.
  • Brände oder Rauchentwicklungen müssen sofort über den Notruf der Feuerwehr (112) gemeldet werden.
  • Wer selbst ein Feuer im Wald löscht (ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen), sollte auf jeden Fall die Feuerwehr zur Nachkontrolle rufen.
(mrö)