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Wahlkampfauftakt für Schwalmtals CDU

Kommunalwahl in Schwalmtal : Wahlkampfauftakt für Schwalmtals CDU

Bürgermeisterkandidat Andreas Gisbertz startete seinen Wahlkampf unter dem Motto „MIttendrin“.In der Achim-Besgen-Halle in Waldniel wurden außerdem die Bewerber für die 17 Wahlbezirke nominiert.

Mit dem Slogan „Mittendrin“ hat CDU-Bürgermeisterkandidat Andreas Gisbertz (44) den Kampf um den Chefsessel im Rathaus eröffnet. Gisbertz war bereits Ende Oktober 2019 nominiert worden. Bei der Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl, zu der der CDU-Gemeindeverband in die Achim-Besgen-Halle eingeladen hatte, skizzierte Gisbertz vor 66 Mitgliedern die sechs Eckpunkte seiner Politik für Schwalmtal.

Dazu gehören die Stärkung des Wirtschaftsstandorts mit einer ausgewogenen Finanzpolitik, Familienfreundlichkeit von Kitaplätzen bis hin zu bezahlbaren Wohnungen, aktiver Klimaschutz, mehr Digitalisierung, die Sicherung der lokalen medizinischen Versorgung sowie Sicherheit und Sauberkeit für den öffentlichen Raum in Schwalmtal.

Zur Digitalisierung sagte Gisbertz: „Ich will digitale Angebote ausweiten.“ Dadurch fördere man den Bürokratie-Abbau, mancher Weg ins Rathaus werde überflüssig. Als Bürgermeister wolle er seine jetzt begonnenen digitalen Sprechstunden fortsetzen. Mit den Erfahrungen der Corona-Krise will sich Gisbertz um die digitale Ausstattung der Schulen kümmern. Zwar seien die kommunalen Schulen flächendeckend an das Glasfasernetz angebunden: „Nun muss der nächste Schritt sein, dass unsere Lehrer digitalen Unterricht leisten können.“ Die Schüler sollten so ausgestattet sind, dass sie diesem Unterricht auch folgen können. Dabei hänge es nicht nur vom Endgerät ab, sondern es sei eine Frage des gesellschaftlichen Know-hows. Bei den lokalen Unternehmern wolle er für den Ausbau von Home-Office-Arbeitsplätzen werben.

Zu den Themen Sicherheit und Sauberkeit sagte der CDU-Bürgermeisterkandidat: „Die CDU möchte, dass der öffentliche Raum in Schwalmtal sicher und sauber ist.“ Zu den Zielen gehöre eine gute Unterbringung und Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr. Die CDU habe jetzt eine Machbarkeitsstudie für das Feuerwehrgerätehaus Amern vorgeschlagen. Sie soll als Entscheidungshilfe für eine Erweiterung oder einen Neubau dienen. „Die Stärkung des Ordnungsdienstes für eine größere Präsenz im Ort“ nannte Gisbertz als weiteres Ziel. Zudem sollten dunkle Ecken, etwa im Kaiserpark, in Geneschen, am Lunapark oder am früheren Kaiser’s-Markt in Waldniel beseitigt werden: „Angstgefühle darf es bei uns nicht geben“, machte er deutlich.

Für die Wahlbezirke wurden gewählt: Fraktionschef Thomas Paschmanns (Amern St. Georg), Hans-Willi Joppen (Vogelsrath), Erich Grothoff (Dilkrath), Bürgermeisterkandidat Andreas Gisbertz (Amern Dorfstraße), Ingolf Ropohl (Amern St. Anton), Hermann-Josef Güldenberg (Geneschen), Hubert Wetzels (Schier), Vera de Rijk (Dülkener Straße), Iris Gregorius (Nottbäumchen), Willi Nooten (Birgen/Eicken), Christoph Janoschek (Waldnieler Heide), Hans Engels (Ungerath), Gisela Bienert (Hehler), Andreas Tack (Lüttelforst) und Uwe Schmitz (Cleeracker).

Es gab zwei Kampfabstimmungen: Im Bezirk Waldniel-Mitte forderte Elmar von der Forst Rudolf Zellner heraus, der den Bezirk bei der vorherigen Kommunalwahl für die CDU direkt gewonnen hatte. Zellner setzte sich mit 48 Ja-Stimmen durch. Um den Bezirk Zoppenberg konkurrierten Aloys de Rijk und Heinz-Willi Feikes. Feikes erhielt 45 Ja-Stimmen.