VRR-Stationsbericht für Kreis Viersen Drei Bahnhöfe im Kreis Viersen „entwicklungsbedürftig“

Kreis Viersen · Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat seinen Stationsbericht 2022 veröffentlicht. In den Jahren zuvor gab es „nicht tolerierbare“ Stationen im Kreis Viersen, jetzt hat sich die Situation verbessert.

 Der Zug fährt ein in den Bahnhof Dülken: Allerdings nicht um 12.52 Uhr, wie auf der Uhr links zu lesen ist, sondern gegen 18.30 Uhr. Die Uhr funktioniert nicht – dafür sind die Aufzüge wieder in Betrieb.

Der Zug fährt ein in den Bahnhof Dülken: Allerdings nicht um 12.52 Uhr, wie auf der Uhr links zu lesen ist, sondern gegen 18.30 Uhr. Die Uhr funktioniert nicht – dafür sind die Aufzüge wieder in Betrieb.

Foto: Nadine Fischer

Zwei Bahnstationen erlangen die Bewertung „ordentlich“, die übrigen drei Haltepunkte im Westkreis gelten als insgesamt „entwicklungsbedürftig“: Im aktuellen Stationsbericht 2022 des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) schneiden die Stationen in Viersen, Dülken, Kaldenkirchen, Breyell und Boisheim zwar weiterhin nicht „ausgezeichnet“ ab, aber immerhin besser als ein Jahr zuvor. 2021 hatten die Prüfer des VRR noch vier Haltepunkte als „entwicklungsbedürftig“ eingestuft, die Station in Boisheim als „nicht tolerierbar“. 2020 galt zusätzlich der Bahnhof in Kaldenkirchen als „nicht tolerierbar“. Ausschlaggebend für die Bewertung sind Kriterien wie Aufenthaltsqualität, Fahrgastinformation und Barrierefreiheit.