Vodafone baut LTE-Netz im Kreis Viersen aus

Mobilfunk im Kreis Viersen : Vodafone baut LTE-Netz im Kreis Viersen aus

Der Telekommunikationsanbieter Vodafone will die Versorgung mit der schnellen Mobilfunk-Technik LTE im Kreis Viersen verbessern. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, seien 2019 und 2020 sieben zusätzliche LTE-Bauvorhaben geplant.

Dabei will Vodafone neue Mobilfunk-Stationen bauen, erstmals LTE-Technik an bestehenden Mobilfunk-Standorten installieren und zusätzliche Antennen an vorhandenen LTE-Standorten anbringen. Die geplanten Baumaßnahmen dienen dazu, LTE-Funklöcher zu schließen sowie mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten in das Vodafone-Netz zu bringen.

Im nächsten Schritt werden die genauen Standorte (Gemeinden und Adressen) vor Ort noch ermittelt und dann die konkreten Bauvorhaben realisiert. Ziel ist es, auch beim mobilen Datennetz LTE eine möglichst flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Dank LTE können die Nutzer zum Beispiel HD-Filme blitzschnell downloaden oder TV-Übertragungen auch unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet in HD-Qualität anschauen. LTE sei zudem für viele Haushalte in der Region eine Festnetz-Alternative zu kupferbasierten DSL-Leitungen. Fördergelder fließen in den Netzausbau nicht.

Aktuell unterhält Vodafone in den besiedelten Gebieten des Kreises Viersen 71 Mobilfunkstandorte. Die Außenversorgung liege bei 100 Prozent der Bevölkerung. Bei der mobilen Breitbandversorgung mit der neuesten Mobilfunktechnologie LTE weise Vodafone eine Versorgung von über 98 Prozent der Haushalte im Kreis auf. Der Ausbau diene nicht nur der Verbesserung der Versorgung durch LTE, sondern auch einem besseren Mobilfunkempfang innerhalb von Gebäuden.

Vor wenigen Tagen nahm Vodafone eine LTE-Station in Willich in Betrieb – sie versorgt rund 5000 Menschen.

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