Viersen: Schützen ehren Hammer König

Schützenfest: Schützen ehren Hammer König

Die St.-Matthias-Bruderschaft feierte nach vier Jahren wieder Schützenfest

(off) Nach vier Jahren Abstinenz feierte die St.-Matthias-Bruderschaft Hamm ihr Schützenfest.

Willy Niebecker (mit Annemarie) und mit Ministern Konrad Bobber (mit Ellen) und Dieter Reusch (mit Petra) war das bisher am längsten amtierende Königshaus der Bruderschaft. „Das ändert sich jetzt im Zwei-Jahres-Rhythmus, damit wir 2024 unser 400-jähriges Bestehen feiern können“, sagt Willy Niebecker, zum zweiten Mal König vom Hamm. Er tritt in der Uniform des Jägerzugs an mit Zweispitz als Kopfbedeckung und gelbem Federnbusch.

Der König wohnt außerhalb des Bruderschafts-Bereichs. Daher steht seine Königsburg beim 1. Brudermeister und Generaloberst Jürgen Hörckens: „Ich bin einer der wenigen in der Bruderschaft, die einem auswärtigen König aus unseren Reihen eine Residenz im Bereich der St.-Matthias-Bruderschaft gewähren kann.“ Sein Bruder Stefan ist General und Kurt Kennerknecht Major.

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Die Bruderschaften des Bezirks machten dem König ihre Aufwartung. Blumenkinder zogen dem Königshaus voraus: Enkelkind Rilana sowie Escada und Kim. Es spielten der Musikverein Winnekendonk und Herongen sowie als ständige Begleitung der Viersener Tambourcorps. Das Königssilber trug im Festzug Elenore Schablitzki. Diese Würde wurde im Kreis der Altkönige im Wettbewerb ausgeschossen.

Zwei Tage vorher stellte die Bruderschaft den Festmaien auf. „Das geschieht dann schon in Zivil. Wir machen uns dann nicht unsere Uniformen schmutzig“, sagte Jürgen Hörckens.

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