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Viersen: Kind erleidet Atemstillstand in Notbetreuung und stirbt im Krankenhaus

Viersen : Kind erleidet Atemstillstand in Notbetreuung und stirbt im Krankenhaus

In einer städtischen Kita in Viersen erlitt ein Kind einen Atemstillstand. Es wurde wiederbelebt, starb später im Krankenhaus. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach die Todesursache.

In einer städtischen Kindertagesstätte ist es zu einem tragischen Vorfall gekommen. Wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte, erlitt ein Kind in der Notbetreuung einen Atemstillstand. „Trotz einer sofortigen und zunächst erfolgreichen Wiederbelebung ist das Kind später im Krankenhaus gestorben“, erklärte Stadtsprecher Frank Schliffke.

Wie konnte es zu dem tödlichen Vorfall kommen? Das soll jetzt die Staatsanwaltschaft herausfinden. Vertreter der Mönchengladbacher Behörde haben die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. „Sowohl die Stadtverwaltung als auch die Kita unterstützen die Ermittlungen uneingeschränkt“, so der Stadtsprecher.

Das Kind wurde zwischenzeitlich bestattet. Zuvor hatten die Mitarbeiter der Kita gemeinsam mit der Mutter von dem Kind Abschied genommen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller sprach der Mutter ihr Mitgefühl aus. Sie sagte: „Unsere Gedanken sind bei der Mutter, die einen schmerzlichen Verlust erlitten hat.“ In ihrem Kondolenzbrief schreibt die Bürgermeisterin: „Vielleicht kann Ihnen das ein Trost sein in diesen schweren Stunden - dass Ihr Kind Ihnen glückliche Momente und schöne Tage beschert hat, die Ihnen keiner mehr nehmen kann und die auf immer in Ihrem Herzen sein werden.“

Wann sich der Vorfall in der städtischen Kita ereignete, ist unklar. Der Stadtsprecher erklärte auf Nachfrage, dass die Verwaltung aus Gründen des Schutzes der betroffenen Familie und eines respektvollen Umgangs mit der Trauer der Angehörigen keine weiteren Auskünfte geben könne.

Update: Am 22. Mai wurde bekannt, dass die damalige Erzieherin des Mädchens unter Mordverdacht steht. Sie sitzt in U-Haft. Alle weiteren Details lesen Sie hier.