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Viersen: Erzieherin mit ähnlichen Vorfällen in anderen Kitas - PK im Live-Blog

Totes Kind in Viersen : Ermittler berichten von Problemen in weiteren Kitas der Verdächtigen

Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Donnerstag nach dem Tod eines Kita-Kindes in Viersen weitere Details bekannt gegeben. Eine 25-jährige Erzieherin war wegen Mordverdachts verhaftet worden.

Am vergangenen Freitag wurde öffentlich gemacht, dass es sich bei dem Tod eines dreijährigen Mädchens in einer Kita um eine Gewalttat handeln soll. Bereits seit dem 20. Mai sitzt eine 25 Jahre alte Erzieherin wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Das Protokoll des der Pressekonferenz:

  • 5/28/20 1:26 PM
    Die unter Mordverdacht stehende Erzieherin in Viersen soll nach Ermittlerangaben für den Beruf schon früh als „wenig geeignet“ aufgefallen sein. In unserer Zusammenfassung lesen die Details zu der Pressekonferenz.
  • 5/28/20 12:52 PM
    Einmal sei der Erzieherin angeraten worden, psychologische Hilfe zu holen, das habe sie aber nie getan.

    Die Pressekonferenz ist beendet.

  • 5/28/20 12:46 PM
    Die 25 Jahre alte Beschuldigte sei von allen, die mit ihr gearbeitet hätten, als empathielos beschrieben worden, wie Kripo-Chef Joch sagt. "Sie hatte offenbar keinen Zugang zu den Kindern und kein Gefühl dafür, wann sie in einen Streit eingreifen soll", sagt Joch. Eine Zeugenaussage sei sinngemäß in die Richtung gegangen, dass die Erzieherin selbst dann nicht dazwischen gegangen sei, wenn zwei Kinder mit Eisenschippen aufeinander los gegangen seien.

  • 5/28/20 12:36 PM
    Lothar Gathen, Sprecher der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach, sagt, der Haftbefehlsantrag sei am 20. Mai gestellt worden. Zwei Tatgeschehen liegen ihm zugrunde: Der Fall aus Viersen (Vorwurf: heimtückischer Mord) und ein weiterer Fall aus Tönisvorst (Vorwurf: Misshandlung von Schutzbefohlenen). In den anderen Fällen reichten die Beweise noch nicht aus, wie Gathen sagt.

  • 5/28/20 12:31 PM
    Ermittlungsleiter Roßkamp berichtet von weiteren Vorfällen. Wieder war ein Junge betroffen, der plötzlich Krampfanfälle bekommen habe.
  • 5/28/20 12:30 PM
    Es geht insgesamt um vier Einrichtungen.
  • 5/28/20 12:29 PM
    Die Mutter eines Jungen hatte erzählt, dass der Junge Angst vor einer Erzieherin gehabt habe und nur ungern in den Kindergarten gegangen sei, wie Joch sagt. Nachdem die Erzieherin, die Beschuldigte, den Kindergarten verlassen hatte, sei das Kind wieder mit Freude hingegangen.

  • 5/28/20 12:27 PM
    Im Februar 2018 sei es zu ähnlichen Vorfällen gekommen, wie Joch sagt.
  • 5/28/20 12:26 PM
    Kripo-Chef Manfred Joch berichtet von einer Kita in Krefeld, in der die Erzieherin 2017 war. Dort wurde in den ersten Tagen zur Kenntnis genommen, dass sie wenig geeignet für den Job war. So schaffte sie es etwa nicht, eine empathische Beziehung zu den Kindern aufzubauen. In der Einrichtung wurde sie kritisch gesehen, wie Joch sagt. Im Herbst 2017 soll es zu einem ersten Übergriff auf ein Kind gekommen sein. Auch in einer Schlafsituation. Sie habe gesagt, mit einem Dreijährigen sei etwas nicht in Ordnung. Er war in völliger Spannungslosigkeit, war nicht ansprechbar und seine Augen waren merkwürdig verdreht. Das Kind kam in eine Klinik. Letztlich konnte nicht herausgefunden werden, was passiert war.
  • 5/28/20 12:22 PM
    Kripo-Chef Manfred Joch berichtet, dass die Polizei versuche, die Angehörigen des Mädchens zu stabilisieren.
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