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Viersen: Eichenprozessionsspinner befallen Bäume im Tierpark Brüggen

Eichenprozessionsspinner : Prozessionsspinner befallen Bäume im Tierpark Brüggen

Die Mitarbeiter des Tierparks bekämpfen derzeit die Raupen, deren feine Härchen Juckreiz und Quaddeln bei den Besuchern verursachen können.

Quaddeln oder Eiterblässchen, Juckreiz und gerötete Haut – das sind die Symptome, wenn Menschen mit den feinen Härchen des Eichenprozessionsspinners in Kontakt kommen. Passiert ist das aktuell Besuchern des Natur- und Tierparks Brüggen. In den dortigen Eichen kommen die Raupen derzeit vor. „Es gibt dort nicht nur ein Nest, sondern mehrere. Wir als Kommune können jedoch nicht tätig werden. Der Tierpark ist Privatgelände, deshalb sind die Besitzer für die Bekämpfung zuständig“, sagt Christopher Gehlmann vom Ordnungsamt der Gemeinde Brüggen.

Jetzt kümmern sich die Mitarbeiter des Tierparks um das Problem. Mehrmals am Tag, das erste Mal bereits vor der Öffnung des Geländes, flämmen die Mitarbeiter die Nester ab und verhindern somit die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners. „Das geschieht in einer Höhe von bis zu fünf Metern“, erklärt Gehlmann. Auf dem Gelände werden nun auch Schilder mit entsprechenden Hinweisen aufgestellt. An den Kassen soll außerdem darauf hingewiesen werden, dass die Raupen dort vorkommen.

„Der Befall mit dem Eichenprozessionsspinner ist stärker als im vergangenen Jahr. Das liegt vor allem am Wetter. Die warmen Temperaturen fördern die Ausbreitung. Man muss damit rechnen, dass die Ausbreitung noch bis zu zwei Wochen akut sein wird, dann verpuppen sich die Raupen“, erklärt Gehlmann. Im Fall des Tierparks könne auch die Nähe zum Brachter Wald eine Rolle spielen. „Wo viele Eichen sind, da breitet sich der Eichenprozessionsspinner natürlich aus“, sagt Gehlmann. Besuchern des Tierpark, die die kleinen Tierchen in den Bäumen entdecken, rät das Ordnungsamt, sich sofort bei Mitarbeitern des Parks, am besten direkt an der Kasse, zu melden, damit etwas unternommen werden kann.