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Viersen: Der Dülkener Herbstmarkt zieht in die Fußgängerzone.

Herbstmarkt Viersen-Dülken : Dülkener Herbstmarkt zieht um

Wegen Bauarbeiten wird der Markt in die Fußgängerzone verlegt. Das zehnjährige Bestehen im kommenden Jahr soll wieder auf dem Alter Markt stattfinden.

Zum neunten Mal findet am 3. Oktober ein Markt für regionale und ungewöhnliche Spezialitäten statt. Von 11 bis 18 Uhr dreht sich in Dülken alles um Herbst, Ernte und Genuss. Auf Grund von Bauarbeiten auf dem Alter Markt sind die Marktstände allerdings in die Fußgängerzone verlegt worden.

Entlang der Lange Straße, Blauensteinstraße und Am Kesselsturm werden über 30 Stände platziert. „Wir werden am Tien Anton und Am Kesselsturm Tische und Bänke aufstellen, damit der Kreuzungsbereich die gefühlte Mitte wird“, sagt Thomas Kohlhaas, der den Herbstmarkt gemeinsam mit dem City-Management der Stadt Viersen organisiert.

Da in der Innenstadt die Rettungswege frei bleiben müssen, werden die Stände jeweils nur auf einer Straßenseite stehen. Kohlhaas: „Sicher werden sich unsere Besucher wundern und ungewohnte Wege zurücklegen müssen. Doch im nächsten Jahr ist der Ussel vorbei. Dann feiern wir das Zehnjährige wieder an gewohnter Stelle, auf dem neuen Alter Markt.“

Trotz des baustellenbedingten Umzugs sind alle Teilnehmenden vom Vorjahr wieder dabei. Unter dem Motto „Alles, was gut riecht, schmeckt und vorher gewachsen ist“ gibt es Feines für Auge, Nase und Gaumen. Denn gerade die Herbstzeit bietet eine Fülle von Genüssen: feine Senf-Sorten aus der Alt-Viersener Senf-Manufaktur, und köstliche Marmeladen von Reginas Früchtetraum.

Viel Wert wird auf außergewöhnliche Dinge und handwerkliche Produktion gelegt, Massenware sucht man vergebens. Ob aromatische Kaffeesorten, ungewöhnliche Nudeln oder hiesiger Honig, vieles stammt aus hauseigener Herstellung. Mit dabei ist auch wieder das „Boerholzer Mähhh-Werk“ mit handgesponnener Wolle zum Stricken und Filzen. Der Kürbishof Mertens bietet eine große Auswahl an Speisekürbissen. Die „Mehlkiste“ aus Grevenbroich bringt verschiedene Mehl-Typen und Backmischungen für Brot und Kuchen mit, Familie Zöller Wild-Spezialitäten von Reh und Wildschwein.

Auf dem Herbstmarkt wird nicht irgendein Bier ausgeschenkt, sondern ein Gerstensaft aus dem Nettetaler Bierkontor, einer jungen ambitionierten Kleinbrauerei.

Eine Premiere ist die Walnuss-Ölmühle aus Rommerskirchen mit Leckereien aus und mit Walnüssen. „Mit den Walnuss-Produkten wird unser Angebot noch umfangreicher“, sagt Kohlhaas. „Schön, dass wir immer noch Anbietende mit hochwertigen Waren aus der Region dazu gewinnen können.“