Vertrag für Bestattungswald in Niederkrüchten ist unterzeichnet

Neue Bestattungsform in Niederkrüchten : Friedwald könnte im Frühjahr in Betrieb gehen

Im Rathaus wurde jetzt der Vertrag unterzeichnet.

Für die Anlage eines Bestattungswalds in Elmpt sind die Weichen gestellt: Niederkrüchtens Bürgermeister Kalle Wassong (parteilos) und Petra Bach, Gründerin und Geschäftsführerin der Friedwald GmbH, haben im Rathaus den Vertrag für den geplanten Bestattungswald unterzeichnet. Die ersten Beisetzungen könnten im Frühjahr 2019 möglich sein. Noch stehen Genehmigungen des Kreises Viersen aus.

Wassong bezeichnete die Vertragsunterzeichnung als wichtigen Meilenstein: „Wir wissen, dass wir mit dem Friedwald den Nerv vieler Menschen treffen und haben bereits nach den ersten Veröffentlichungen zum Thema enormes Interesse wahrnehmen können. Wir haben einen wunderschönen Wald, den wir mit einem Bestattungswald gut und sinnvoll nutzen. Auch die Kirche befürwortet den Friedwald.“

Der Bestattungswald soll auf einer Gemeindefläche zwischen A52 und Alter Zollstraße in Elmpt angelegt werden. Um Errichtung und Betrieb kümmert sich die Friedwald GmbH. Die Verstorbenen werden in biologisch abbaubaren Urnen unter Bäumen beigesetzt, an den Bäumen werden Namensplaketten der Verstorbenen angebracht. Je nach ausgewähltem Platz und Zahl der Urnen kostet die Beisetzung zwischen 490 und 6990 Euro.

(biro)
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