Viersen: Überraschung beim Rockfestival "Süchteln brennt"

Viersen : Überraschung beim Rockfestival "Süchteln brennt"

Ein von langer Hand geplanter Zwischenfall hat beim 22. Rockfestival "Süchteln brennt" sowohl die Zuschauer als auch Veranstalter Markus Heines überrascht. Nach dem Opener Soledown - die Neusser Band um den Viersener Sänger Jamie überzeugte mit ihrem Alternative-Grunge Mix und sorgte von Anfang an für Feierstimmung - kam Bürgermeisterin Sabine Anemüller auf die Bühne, um den Veranstaltern für ihr Engagement zu danken. Sie überreichte Markus Heines die bronzene Stadtplakette. Geehrt werden mit dieser Auszeichnung Menschen, die sich in besonderem Maße um die Stadt verdient gemacht haben. Und das hat Markus Heines ganz sicher. Er und noch viele Andere, wie er besonders betonte, stecken hinter der Organisation von "Eier mit Speck", "Luft & Pumpe" sowie "Süchteln brennt". Und gäbe es nicht Menschen, die miteinander etwas schaffen, so wäre das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Viersen um einiges ärmer, betonte die Bürgermeisterin.

Ein von langer Hand geplanter Zwischenfall hat beim 22. Rockfestival "Süchteln brennt" sowohl die Zuschauer als auch Veranstalter Markus Heines überrascht. Nach dem Opener Soledown - die Neusser Band um den Viersener Sänger Jamie überzeugte mit ihrem Alternative-Grunge Mix und sorgte von Anfang an für Feierstimmung - kam Bürgermeisterin Sabine Anemüller auf die Bühne, um den Veranstaltern für ihr Engagement zu danken. Sie überreichte Markus Heines die bronzene Stadtplakette. Geehrt werden mit dieser Auszeichnung Menschen, die sich in besonderem Maße um die Stadt verdient gemacht haben. Und das hat Markus Heines ganz sicher. Er und noch viele Andere, wie er besonders betonte, stecken hinter der Organisation von "Eier mit Speck", "Luft & Pumpe" sowie "Süchteln brennt". Und gäbe es nicht Menschen, die miteinander etwas schaffen, so wäre das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Viersen um einiges ärmer, betonte die Bürgermeisterin.

Foto: Stadt Viersen

Nach einem herzlichen Applaus für den Geehrten, freuten sich die Fans auf The Nicks aus Kempen und Krefeld. Die Ska-Band hatte schon vor zwei Jahren Begeisterung ausgelöst und wurden wie alte Freunde empfangen. Die knackigen Rhythmen und prägnanten Bläsersätze der zehn Bandmitglieder verfehlten nicht ihre Wirkung. Tanzen war angesagt und nahtlos wurde an die gute Stimmung vom Auftakt angeknüpft.

Mit wummernden Bässen eröffnete danach die Band Elfmorgen ihren Auftritt. Mit deutschen Texten abseits von deutschem Pop positionierte sich die Band politisch gegen Rechts, doch auch Spaßtexte hatten sie Gepäck: die an der Kasse bereitgestellten selbstklebenden Oberlippenbärte kamen nun zum Einsatz. Den Refrain "Das Leben ist hart ohne Oberlippenbart" konnten die Fans mitsingen. Die Feierstimmung erreichte einen neuen Höhepunkt.

"Wollt ihr die letzte Band noch hören?", wurde das Publikum gefragt: laute Zustimmung und von Ermüdungserscheinungen keine Spur. Dann kamen Tequilla and the Sunrise Gang auf die Bühne. Und die hatten Lust. Und wie! Nach den ersten Klängen konnte man im Publikum ein breites Grinsen sehen. Eine echte Überraschung zum Schluss des Festivals: Gute-Laune-Musik, starker Gesang, Bläsereinsätze auf den Punkt. Dank des hervorragenden Sounds konnten die Zuhörer die vielschichtigen Arrangements genießen. Nicht nur vor der Bühne wurde getanzt, die Band brachte den ganzen Saal zum Wippen. "Hey, hey, paradise is not so far away."

(nag)
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