1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen

Trotz Lockdown - Inzidenz-Wert im Kreis Viersen steigt wieder an

Corona im Kreis Viersen : Trotz Lockdown: Inzidenz-Wert steigt wieder an

Immer mehr Corona-Infizierte werden in den Krankenhäusern behandelt. An zahlreichen Schulen und Kitas wurden am Donnerstag Neuinfektionen bekannt.

Trotz der Corona-Beschränkungen während des Lockdowns ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen am Donnerstag angestiegen. Der sogenannte Inzidenz-Wert stieg von 128 auf 131. Dem Kreis wurden am Donnerstag 66 neue Infektionen bekannt, damit gelten aktuell 698 Einwohner als infiziert. 702 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

36 Menschen werden derzeit stationär in einem der sechs Krankenhäuser im Kreis Viersen behandelt – das sind sechs mehr als am Vortag. Sieben befinden sich auf Intensivstationen, sechs von ihnen werden beatmet.

In zahlreichen Kindertagesstätten und Schulen kam es zu Neuinfektionen: Betroffen sind die Kita St. Nikolaus in Brüggen (zwei Neuinfektionen, insgesamt fünf), die Kita Nettetopia in Nettetal (zwei Neuinfektionen, insgesamt sechs), die Kita Bengdruchstraße in Willich: (drei Neuinfektionen, insgesamt vier), die Franziskus-Schule in Viersen (eine Neuinfektion), das Förderzentrum West in Dülken (drei Neuinfektionen), die Pflegeschule VFA Viersen (drei Neuinfektionen, insgesamt vier) und das HPZ Viersen am Standort Breyell (eine Neuinfektion, insgesamt fünf). In der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes NRW für Geflüchtete in Viersen wurden drei Neuinfektionen registriert (insgesamt elf).

Die Fallzahlen im Überblick: Brüggen: Aktuell 36 Infizierte (+5), Nettetal: 159 (+1), Niederkrüchten: 30 (+2), Schwalmtal: 22 (–4), Viersen: 193 (+3), Grefrath: 19 (+4), Kempen: 87 (+5), Tönisvorst: 46 (–1), Willich: 106 (+3).

(mrö)