Trauernetzwerk Kreis Viersen gibt neue Broschüre heraus

Kreis Viersen : Trauernetzwerk gibt neue Broschüre heraus

Trauernde sollen Unterstützung erhalten und über Angebote wie Gesprächskreise oder Gottesdienste informiert werden.

An wen können sich Trauernde wenden, wenn sie Begleitung und Unterstützung benötigen? In einer neuen Broschüre gibt das „Trauernetz Kreis Viersen“ nun erstmals einen Überblick über Angebote.

Im Trauernetz haben sich Trauerbegleiter zusammengeschlossen. Sie arbeiten in zehn Organisationen und Einrichtungen. Ihre Broschüre listet kostenfreie Angebote auf – von Einzelbegleitungen über Gesprächskreise und Trauergruppen bis hin zu ökumenischen Gottesdiensten.

Unterstützung finden Betroffene auch im Trauercafé, beim Trauerfrühstück oder beim Trauerwandern. „Dort werden keine hochtrabenden Gespräche geführt – man kann einfach kommen und Gemeinschaft erleben“, sagt Conny Wolff, Sprecherin des Trauernetzes. Manche Angebote finden samstags oder sonntags statt. „Viele Trauernde sagen: Gerade die Wochenende sind schwierig“, so Pastoralreferent Hans-Jürgen Paulus, Beauftragter des Bistums Aachen für Trauerpastoral in der Region. Gut angenommen werden auch die Angebote für trauernde Kinder und Jugendliche. „Sie lernen voneinander, indem sie sich erzählen, wie es ihnen geht“, sagt Trauerbegleiterin Nicole Füngerlings. Ihr Engagement für Trauernde leisten die im Trauernetz zusammengeschlossenen Expertem neben ihrem Hauptarbeitsfeld.

„Der Bedarf ist einfach da“, sagt Gerda Kretschmann von der Hospizinitiative Kreis Viersen. Das Angebot des Trauernetzes soll weiter wachsen.

Info Die Broschüre ist bei den im Trauernetz altiven Organisationen, Einrichtungen und Kirchengemeinden kostenlos erhältlich. Dazu gehören die Bodelschwingh-Hospiz GmbH Haus Franz, Caritasverband  Kempen-Viersen, Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Mönchengladbach, evangelische Kreuzkirche (Viersen), Grabeskirche St. Joseph (Viersen), Grabeskirche St. Anton, Schwalmtal), Hospizinitiative Kreis Viersen, (Malteser Hilfsdienst, St. Remigius, Viersen. Sie soll bei Ärzten und Bestattern ausgelegt werden.

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