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Tausend Besucher beim Stadtkinderfest des Josefshauses in Viersen-Süchteln

Weltkindertag in Viersen-Süchteln : Tausend Besucher beim Stadtkinderfest des Josefshauses in Süchteln

Im großen Strohhaufen wird wild gesucht. Kinderhände wuscheln durch das Stroh auf der Suche nach einem kleinen gelben Kunststoffei. Immer wieder ertönt der Ausruf: „Ich hab eins“. Ein Grund zur Freude, denn wer ein Ei findet, kann es gegen etwas Süßes eintauschen.

„Nadel im Heuhaufen“ heißt der Spielspaß, wenngleich es sich um Ü-Eierdosen handelt, die im Stroh versteckt sind. Weniger auf der Suche, dafür hoch hinaus geht es ein paar Meter weiter. Der gut acht Meter hohe Kunststoffberg ruft. Doch bevor es hinauf auf den Berg geht, ist Sichern mittels Gurtgeschirr angesagt und die Schuhe müssen selbstverständlich auch vor dem Berg stehen bleiben. Dann kann gekraxelt werden, wobei in diesem Fall sogar Abstürzen Spaß macht, da es sich im Sicherungsgeschirr gut baumelt.

Übers Wasser laufen und dazu noch nicht einmal nass werden heißt es ein paar Meter weiter. Möglich ist dies dank der XXL-Kunststoffbälle, in die die jungen Besucher hineinkrabbeln können. Das Ganze wird verschlossen und mit dem Ball geht es aufs Wasser. „Das ist voll cool“, lautet der Kommentar von Fabian zu dem Spielangebot.

Mit jeder Menge Attraktionen lockte das Stadtkinderfest in Süchteln. Anlässlich des Internationalen Weltkindertages hatte das Kinder- und Jugendzentrum Josefshaus der Katholischen Kirchengemeinde St. Clemens zu dem traditionellen Event eingeladen. Mit einer Spielkarte für fünf Euro konnte ein jeder fünf Stunden lang toben, spielen und basteln. Mehr als 100 Helfer waren dabei ehrenamtlich an den verschiedenen Spiel- und Spaßangeboten im Einsatz. „Wenn wir diese Unterstützung und auch die Sponsoren nicht hätten, könnten wir ein Spielfest dieser Art nicht anbieten“, sagte Brigitte Bimmermann-Winzker, Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums Josefshaus, die sich über das gelungene Fest bei besten Wetter und harmonischer Atmosphäre freute.

Rund 1000 Kinder kamen mit ihren Eltern oder Großeltern und hatten die Qual der Wahl, was als erstes ausprobiert werden sollten. Dabei kamen auch die ganz kleinen Besucher auf ihre Kosten. Es gab einen eigenen Kleinkinderbereich mit Kletterhaus und Bällebad. Ein Renner war wie immer das Kinderschminken, wenngleich man ein bisschen Geduld mitbringen musste. Schließlich dauert es, bis ein solches Kunstwerk fertig ist.