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Suche nach Blindgängern in Viersen-Boisheim

Kampfmittelbeseitigungsdienst in Viersen : Suche nach Blindgängern in Boisheim

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat im Bereich Boisheim-Peelsheide mit der Suche nach Blindgängern begonnen. Bei der Auswertung von Unterlagen fanden die Experten Anzeichen dafür, dass dort Kampfmittel liegen könnten.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) arbeitet derzeit zwischen Viersen-Dülken und Viersen-Boisheim. Er habe im Bereich Boisheim-Peelsheide mit der Suche nach Blindgängern begonnen, teilt ein Sprecher der Stadt Viersen mit.

„Die Arbeiten finden auf freiem Feld in Nähe der Bahnlinie statt.“ Der KBD habe bei der Auswertung von Unterlagen Anzeichen gefunden, dass in dem jetzt untersuchten Bereich sogenannte Kampfmittel zu finden sein könnten, erläutert der Stadtsprecher. „Das kann beispielsweise eine nicht detonierte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sein. Mit den Untersuchungen soll überprüft werden, ob hier tatsächlich ein Blindgänger vorhanden ist.“

 Sollten sich im Zuge der Arbeiten Auffälligkeiten ergeben, werde die Stadt Viersen darüber sofort berichten. Das geschehe insbesondere über die Social-Media-Kanäle Facebook (@ViersenRathaus) und Twitter (@StadtViersen).

Im Februar 2020 hatte der KBD in Viersen-Süchteln im Bereich Bruchstraße, Hafenstraße und Niederstraße nach Blindgängern gesucht, es gab zwei Verdachtsfälle. Wären Weltkriegsbomben gefunden worden, hätte das St.-Irmgardis-Krankenhaus evakuiert werden müssen.

(naf)