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Zum Knickern gab es in Schwalmtal Rosinenweißbrot

Schwalmtal : Zum Knickern gab es Rosinenweißbrot

Rosinenweißbrot mit guter Butter: Diese Stärkung in der Heimatstube Waldniel war nötig. Denn dort wurde geknickert und gehüpft.

Als Teil der LVR-Reihe „Stadt, Land, Fluss“ hat der Heimatverein Waldniel im Hof der Heimatstube ein Knickerturnier organisiert. Zehn kleine Kugeln „müssen in dat Küllken rein“, erklärt Klaus Müller, Vorsitzender des Heimatvereins. Nach den zehn Würfen darf man noch versuchen, fünf Kugeln, die noch nicht in die Kuhle der Lehmbahn gerollt sind, mit der Hand hineinzubugsieren. Die Bahn wurde extra im Hof aufgebaut. Wolfhelm und Irm Marliani, Angelika Meurer, Peter Oelers und Klaus Müller hatten sichtlich Vergnügen an dem Spiel, das Erinnerungen weckt. Auch Sarah Zerressen, Koordinatorin von „Stadt, Land,  Fluss“ der Biologischen Station Krickenbecker Seen, versuchte sich dabei.

Auf dem Hof war außerdem noch mit Kreide das Hinkelkästchen-Hüpfspiel aufgemalt. „Hier darf jeder Besucher versuchen zu hicken“, sagte Müller. Dazu wird eine Tonscheiben-Scherbe der Elmpter Dampf-Falzziegelei in ein Feld geworfen. Auf einem Bein muss man dann in dieses Feld hüpfen, die Scherbe aufheben und zurück hüpfen. Danach geht es weiter zum nächsten Feld. Zur Stärkung gab es selbstgebackenes Rosinenweißbrot mit guter Butter und Zuckerrübenkraut. bigi