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Wohnverbund Viersen des LVR bringt eigene Zeitschrift heraus

Gedruckt in Viersen : LVR-Zeitschrift „Punktum“ bietet neuen Lesestoff

Information, Unterhaltung und dazu der eine oder andere neue Blickwinkel – das soll sie bieten, die neue Zeitschrift des Bewohnerbeirats des Wohnverbundes Viersen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR).

Ihr Name: Punktum. Der Wohnverbund ist eine Eingliederungshilfe-Einrichtung der LVR-Klinik. Er betreut 67 Menschen mit einer psychischen Behinderung stationär in kleinen Wohngruppen und 85 ambulant in ihrer Wohnung (BeWo) oder in einer Gastfamilie (LiGa). An der neuen Zeitschrift haben Klientinnen und Klienten aus allen Bereichen sowie Mitarbeitende des LVR mitgewirkt. Gedruckt wird sie in der arbeitstherapeutischen Druckerei der Klinik. „Die Redaktion hat darauf verzichtet, psychische Erkrankung und Behinderung thematisch in den Vordergrund zu stellen“, sagt Randolf Linz. Als Vorsitzender des Beirats und Redaktionsmitglied ist er presserechtlich verantwortlich. Er fügt hinzu: „Bei unseren Autorinnen und Autoren vermerken wir bewusst nicht, ob es sich um Klientinnen und Klienten oder Mitarbeitende handelt.“ Das vorrangige Ziel von Punktum soll es sein, „den Beteiligten Freude an ihrem Tun zu vermitteln und bei der Leserschaft Interesse zu wecken“, sagt Markus Kellmann, Leiter des Wohnverbundes. Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl sollen gefördert werden. Im Rahmen einer Lesung ausgewählter Beiträge zum Schwerpunktthema „Lieblingsorte“ und einiger poetischer Texte wird Punktum am Dienstag, 23. Oktober, um 16 Uhr in der Begegnungsstätte Pluspunkt an der Hochstraße 47 in Süchteln vorgestellt. Die Zeitschrift erhält man gratis dort oder über den LVR-Wohnverbund, E-Mail an wohnverbund.viersen@lvr.de.

(RP)