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Experimentier-Tage: Warum Eisbären nicht frieren

Experimentier-Tage : Warum Eisbären nicht frieren

Ist das Eisbärenfell?", möchte Joel wissen. Dabei blickt der Drittklässler der Albert-Schweitzer-Schule neugierig auf das mit Fell ausgekleidete Becherglas, in das Hannah gerade warmes Wasser gibt. "Das sind Hundehaare. Aber sie sollen unser Eisbärenfell symbolisieren", erklärt die Neuntklässlerin, die gemeinsam mit Stufenkameradin Leoni und EF-Schülerin Anja das Experiment um die Frage "Warum friert der Eisbar nicht?" durchführt.

Ist das Eisbärenfell?", möchte Joel wissen. Dabei blickt der Drittklässler der Albert-Schweitzer-Schule neugierig auf das mit Fell ausgekleidete Becherglas, in das Hannah gerade warmes Wasser gibt. "Das sind Hundehaare. Aber sie sollen unser Eisbärenfell symbolisieren", erklärt die Neuntklässlerin, die gemeinsam mit Stufenkameradin Leoni und EF-Schülerin Anja das Experiment um die Frage "Warum friert der Eisbar nicht?" durchführt.

Zum nunmehr vierten Mal lud das AMG Drittklässler der umliegenden Grundschulen zu den naturwissenschaftlichen Experimentiertagen ein. "Die sind Teil des MINT-Konzeptes unserer Schule", erklärt Unterstufenkoordinatorin Sonja Aretz, die die drei aufeinanderfolgenden Tage am AMG organisiert. Gymnasiasten der Stufen neun und EF unterstützen die entsprechenden Fachlehrer dabei und begleiten die Experimente, die in den naturwissenschaftlichen Räumen in Kleinstgruppen durchgeführt werden.

Mit den naturwissenschaftlichen Experimentiertagen ermöglicht das AMG Drittklässlern, unabhängig davon, zu welcher Schulform sie später wechseln, altersgemäße Einblicke in die Welt der Biologie, Physik und Chemie. Die Schüler können sich für zwei Stunden als Jungforscher betätigen und erhalten eine entsprechende Urkunde zum Abschluss.

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Die Grundschüler Joel, Hannah, Leoni und Anja verfolgen voller Spannung, wie ein zweites Becherglas nur mit warmen Wasser gefüllt wird, bevor jedes der beiden Gläser in ein größeres Becherglas gesetzt wird, in dem sich Eiswürfel mit Wasser befinden. Nach einer kurzen Wartezeit dürfen die Drittklässler eine erste Messung mit dem Thermometer durchführen und das löst Erstaunen aus. In dem Hundehaarglas liegt die Temperatur bei 49 Grad. In dem ohne ist sie hingegen schon auf 39 Grad gefallen. Es folgen weitere Messungen und gemeinsam überlegt man, wie das Phänomen zu erklären ist und kommt so schnell auf die Lösung, warum Eisbären selbst bei größten Minustemperaturen nicht fieren. Aber nicht nur hier ist experimentieren angesagt.

Im hinteren Bereich des Biologieraumes vom Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) forschen Drittklässler und Gymnasiasten, ob sich Asseln lieber im Schatten oder der Sonne aufhalten. Für die Grundschüler werden die naturwissenschaftlichen Fachräume des AMG zu aufregenden Experimentierstätten. Im Labor Spürnase, wie der Chemieraum aktuell heißt, verwandeln sich kupferne Ein-Cent-Stücke in goldene Münzen, und dass die Farbe Schwarz ein Mix aus ganz vielen Farben ist, kann mit Hilfe der Chromatographie nachgewiesen werden. Und in der Physik baut man gemeinsam eine Ampelschaltung.

Dass das Angebot der Experimentiertage beliebt ist, zeigen die Zahlen. Waren es beim ersten Mal 200 Schüler, so ist die Teilnehmerzahl inzwischen auf 450 Schüler geklettert. "Es hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt", lautet der Kommentar von Tabea von der Brüder-Grimm-Schule. Eine Aussage, der sich alle anschließen können. Bianca Treffer

(tref)