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Verein Freunde von Kanew sucht neues Lager für Hilfsgüter

Hilfe für Viersens Partnerstadt : Verein sucht neues Lager für Hilfsgüter

Der Verein „Freunde von Kanew“ aus Viersen hat im vergangenen Jahr zwei Hilfstransporte mit jeweils mehr als 14 Tonnen Hilfsgütern in die Ukraine gebracht. Davon berichteten die Vorsitzenden Paul Schrömbges und Uwe Zöllner bei der Hauptversammlung im Clubheim des VTHC Viersen.

Rund 40 Mitglieder des Vereins „Freunde von Kanew“ waren erschienen. „Im Jahr 1 nach dem Tod unseres langjährigen Vorsitzenden Fritz Meies“, so die Vorsitzenden, habe der neu gewählte Vorstand die Fortführung der begonnenen Projekte übernommen: „Wir leisten humanitäre Hilfe, schicken vor allem aber auch Ausstattungsgüter für die medizinischen und Betreuungseinrichtungen in der Viersener Partnerstadt.“

Mehrere Vorstandsmitglieder seien in Kanew gewesen, um zu erfahren, was benötigt wird. Konkrete Projekte habe man in Aussicht genommen. „Dazu gehört die Einrichtung eines weiteren medizinischen Zentrums und – ganz aktuell – die Mitfinanzierung eines neuen Bodens im Kulturzentrum. Dazu haben wir 4000 Euro zugesagt. Spenden dazu nehmen wir gerne entgegen“, so die Vorsitzenden.

Bei der Bürgermeisterin habe man die Fortführung des Fachkräfteaustauschs zwischen den Stadtverwaltungen und die Einrichtung eines Schüleraustauschs als Wunsch des Vereins vorgetragen: „Wir müssen die junge Generation einbeziehen und uns um ‚die gleiche Denke‘ bemühen.“ Sorgen bereitet dem Verein die Kündigung der Stadt für das bisherige Lager des Vereins in Dülken. Die Fläche sei von der Stadt verkauft worden und werde im Herbst überplant. „Wir benötigen noch in diesem Jahr eine Alternativfläche, um unsere Arbeit fortsetzen zu können.“ Man stehe in intensiven Gesprächen mit der Stadtverwaltung.

(RP)