1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen
  4. Stadtgespräch

St.-Irmgradis-Krankenhaus Viersen-Süchteln mit neuem stationären Behandlungsangebot

St.-Irmgardis-Krankenhaus : Erste stationäre Behandlungen in Orthopädie-Fachabteilung

Seit 14 Jahren quälen Udo Saunus (60) Rückenschmerzen – von den Hals- bis zu den Lendenwirbeln. Nun ist er einer der ersten Patienten in der neuen Fachabteilung für Konservative Orthopädie und Schmerzerkrankungen am St.-Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln.

Viele Besuche bei Ärzten hat Saunus während seiner langjährigen Schmerzkarriere absolviert. „Manchmal konnte man mir kurzfristig helfen, aber die Schmerzen kamen immer wieder“, erzählt er. Seine Beschwerden waren so stark, dass er seinen Beruf als Krankenpfleger aufgeben musste und eine Umschulung zur psychosozialen Fachkraft absolvierte. Mittlerweile ist er im Ruhestand.

Chefarzt Mertens und sein Team haben ihn nach seiner Einweisung zunächst einmal „auf den Kopf gestellt“, umfassend untersucht und ein Behandlungskonzept erstellt, die Therapie läuft. Zwei bis drei Wochen soll er im Krankenhaus bleiben. „Meine Schmerzen sind weniger geworden, es geht mir besser“, sagt er. So werden etwa durch Übungen seine Rückenmuskulatur gestärkt und die Schmerzwahrnehmung verändert. Denn: „Das Schmerzgedächtnis, das sich seit vielen Jahren die dauernden Beschwerden gemerkt hat, merkt sich auch die neue Situation“, erklärt Mertens. RP

(RP)