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Gut Gemacht: Spenden, Überraschungen und Geschenke

Gut Gemacht : Spenden, Überraschungen und Geschenke

Eine Weihnachtsspende über 1500 Euro haben Betriebsstättenleiter Wolfgang Peters und Geschäftsführer Pierre Vincent von der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) an die Geschäftsführerin des Don-Bosco-Heims in Viersen, Stefanie Heggen, übergeben. Die Spende wird dafür genutzt, den 102 Kindern vor Ort Hobbys, besondere Freizeitaktivitäten oder Nachhilfestunden zu ermöglichen.

Eine Weihnachtsspende über 1500 Euro haben Betriebsstättenleiter Wolfgang Peters und Geschäftsführer Pierre Vincent von der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) an die Geschäftsführerin des Don-Bosco-Heims in Viersen, Stefanie Heggen, übergeben. Die Spende wird dafür genutzt, den 102 Kindern vor Ort Hobbys, besondere Freizeitaktivitäten oder Nachhilfestunden zu ermöglichen.

 Beim Kegeln kam einiges zusammen, den Rest gab SAB Bröckskes dazu: Sylvia Rohwer und Irmgard Lambertz freuen sich über den Spendenscheck.
Beim Kegeln kam einiges zusammen, den Rest gab SAB Bröckskes dazu: Sylvia Rohwer und Irmgard Lambertz freuen sich über den Spendenscheck. Foto: SAB

Die 50-Cent-Beträge, die von den Technischen Angestellten der Firma SAB Bröckskes beim Weihnachtskegeln ins Sparschwein rollten, wirkten im ersten Moment noch nicht so viel. Doch nachdem fast 30 Mitarbeiter drei Stunden lang gekegelt hatten, war das Schwein plötzlich gut gefüllt. Ans Glöckchen kommen, fluchen, in die Rinne werfen, jeder Verstoß wurde geahndet. Doch auch der Spaß kam bei der Weihnachtsfeier der Hobbykegler nicht zu kurz. Die erspielte Summe wird traditionell gespendet. In diesem Jahr ging der Geldbetrag an den Deutschen Kinderschutzbund. Sylvia Rohwer und Irmgard Lambertz von der Ortsgruppe Viersen nahmen das Geld jetzt entgegen. Die Firma SAB rundete den Betrag auf 1500 Euro auf, was bei der Verkündung mit großem Applaus gewürdigt wurde.

 Die Spende von 4000 Euro überreichten Hans Oelers (l.), Pfarrer Peter Dückers, Wilfrierd Steffestun Lions-Club Nettetal an Hospiz-Leiterin Bärbel Kowalewski.
Die Spende von 4000 Euro überreichten Hans Oelers (l.), Pfarrer Peter Dückers, Wilfrierd Steffestun Lions-Club Nettetal an Hospiz-Leiterin Bärbel Kowalewski. Foto: Busch
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Je näher Heiligabend rückt, desto größer wird auch die Spendenbereitschaft. Viele denken dabei auch an das Hospiz Haus Franz in Dülken, das seit 2003 als einziges stationäres Hospiz im Kreis Viersen besteht und sich zum größten Teil selbst finanzieren muss. Da sind die Geschäftsführer Bärbel Kowalewski und Ottfried Schaffelke auf Spenden angewiesen. So konnte der Förderverein, dessen Vorsitzender Hans Oelers Mitglied im Lions-Club Nettetal ist, eine große Spende des Clubs in Empfang nehmen. 4000 Euro überreichte Lions-Präsident Peter Dückers, der das Haus Franz durch seine frühere Tätigkeit als Pfarrer in Süchteln kennt, dem Förderverein. Schon vor zwei Wochen konnte der Förderverein eine schöne Summe entgegen nehmen: Die Rheinische Recycling GmbH Viersen hatte auf Weihnachtsgeschenke an Kunden verzichtet und stattdessen 1000 Euro an das Haus Franz gespendet. Geschäftsführender Gesellschafter Bernfried Ahle, dessen Tochter Caroline im Haus Franz ein Praktikum absolviert und ihm begeistert davon erzählt hatte, überreichte Hans Oelers den Scheck. Und auch die CDU-Senioren-Union hat bei ihrer Weihnachtsfeier im Katharina-von-Bora-Haus in Süchteln rund 400 Euro für das Hospiz gespendet. Wilfried Steffestun vom Förderverein Haus Franz hatte die Einrichtung den 80 Anwesenden vorgestellt. Der Viersener CDU-Vorsitzende Marc Peters zeichnete langjährige Mitglieder mit einer Urkunde aus. Der Vorsitzende der Senioren-Union, Peter Nawrath, führte durch das Programm. flo

 Nahmen Bälle und einen Badmintonschläger von Patrick Fontaine entgegen: Theresa Schürmanns, Anne Lüngen, Isabel Köhring und Lea Mengen (v.l.n.r.)
Nahmen Bälle und einen Badmintonschläger von Patrick Fontaine entgegen: Theresa Schürmanns, Anne Lüngen, Isabel Köhring und Lea Mengen (v.l.n.r.) Foto: Schule

Am Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium ging es in der Adventszeit im Mathematikunterricht der Flüchtlingsklasse um die kürzeste Entfernung von Viersen nach Engelskirchen - das ist der Ort im Bergischen Land, an den tausende Kinder vor Weihnachten ihren Wunschzettel schicken. Für die 38 Mädschen und Jungen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak lag die Frage sofort auf der Hand: Dürfen wir auch einen Wunschzettel schreiben? Lehrerin Britta Kaiser war von der Idee begeistert und sehr bemüht, bei Eltern, Schülern und Kollegen Präsente - eines für jedes Kind - zu sammeln. Dabei wurde sie großzügig vom Viersener Sportfachgeschäft Borgmann unterstützt. Dessen Geschäftsführer Patrick Fontaine musste nicht lange überlegen und sagte spontan fünf Fußbälle und einen Badmintonschläger zu, die Jugendliche des Gymnasiums im Geschäft abholen konnten. Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wurden die Kinder und Jugendlichen der Flüchtlingsklasse dann mit den Geschenken überrascht.

(RP)