Kunstauktion mit Werken von Georg Ettl zugunsten von Action Medeor in der Villa V in Viersen

Versteigerung in Viersen : Kunstauktion bringt 1000 Euro ein

In der Villa V in Viersen wurden exklusive Werke des Künstlers Georg Ettl versteigert.

„Kunst trifft Soziales“: Dieser Einladung von Gerda-Marie Voß im Namen der Unternehmer-Initiative Niederrhein folgten rund 30 Interessierte in die Villa V in Viersen. An diesem Tag fand eine Versteigerung von exklusiven Werken des Künstlers Georg Ettl statt. Der Erlös kam dem Medikamenten-Hilfswerk Action Medeor mit Hauptstandort in Tönisvorst zugute, das weltweit Menschen in Not mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgt.  „Dies können wir als Notapotheke der Welt nur machen, wenn wir Menschen finden, die uns dabei unterstützen. Deshalb ist der heutige Tag etwas ganz Besonderes“, erklärte Bernd Pastors, Vorstandssprecher von Action Medeor. „Eine solche Aktion vereint Kunst und Soziales, Schönes und Gutes und geschieht nur ganz selten.“ Die Unternehmer-Initiative Niederrhein ist ein Zusammenschluss regionaler Unternehmen, die durch verschiedene Aktionen Spenden für das Hilfswerk sammeln. „Wir suchen daher immer nach individuellen Möglichkeiten, und in der Villa V bringen wir nun heute Soziales und Kunst zusammen und erreichen so nochmals andere Menschen, das ist ein toller Mehrwert“, sagte Miriam Colonna von der Unternehmer-Initiative. Auch Voß, Eigentümerin der Villa V, freut sich über die Premiere des Versteigerungsformats. „Heute umgibt uns hier ein besonderer Nimbus des ,Tue Gutes’“, so Voß, die mit dem Künstler Georg Ettl befreundet war. „Die Veranstaltung und die Auktion wird sicher viel Spaß machen. Georg würde sich sehr freuen, dass wir das mit seiner Kunst tun, und das freut mich auch“, erklärte sie nach einer Führung durch die Villa V in einer kurzen Begrüßungsansprache. Gemeinsam mit Ettls Tochter verwaltet sie heute den Nachlass. Für die Versteigerung stellte sie zwei Werke des Künstlers zur Verfügung: Einmal die Skulptur „Starke Frau“, mit der Voß Frauen mit besonderer Leistung und Engagement auszeichnet. Diese Statue wurde nach dem amerikanischen Prinzip versteigert. Dies bedeutet, dass jeder Bieter nur die Differenz zum Vorgebot zahlen muss – und nicht die gesamte Summe. In einer klassischen Auktion wechselte ein signierter Textildruck den Besitzer. Beide Stücke brachten zusammen 1000 Euro für Action Medeor ein, mit dem Geld sollen Medikamententransporte in den Jemen finanziert werden.

(eva)
Mehr von RP ONLINE