1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen
  4. Stadtgespräch

Küchenchef von "Haus Bey" in Nettetal tritt in TV-Kochshow an

„The Taste“ : Dülkener tritt in TV-Kochshow an

Alle Auszubildenden, die beim Dülkener Profikoch Mike Mackiol gelernt haben, sind in Sterneküchen gelandet. Jetzt ist der Koch von „Haus Bey“ in Nettetal selbst auf dem Weg zum Star.

In der kommenden Woche tritt er in der TV-Kochshow „The Taste“ an. Ob der Dülkener bei den vier Spitzenköchen Cornelia Poletto (47), Alexander Herrmann (47), Frank Rosin (52) und Roland Trettl (47) Punkte sammeln kann, sehen die Zuschauer am Mittwoch, 10. Oktober, um 20.15 Uhr in Sat.1.

Mehr als tausend Kandidaten hatten sich beworben, der 42-Jährige hat’s unter die 40 geschafft, die nun im Fernsehen zu sehen sein werden. Jeder Kandidat bekam 50 Euro und kaufte die Zutaten. In der Show geht’s nur um eine Frage: Wer schafft es, innerhalb einer Stunde das vollkommene Geschmackserlebnis auf nur einen Gourmetlöffel zu zaubern und gewinnt 50.000 Euro? Die vier Spitzenköche verkosten blind und entscheiden sich für oder gegen den Kandidaten, bevor sie ihn kennenlernen. Moderiert wird „The Taste“ von Christine Henning (37).

  • Trafen sich in St. Mariä Himmelfahrt
    Schützenfest erst wieder 2022 in Brüggen-Bracht : Brachter St.-Johannes-Bruderschaft freut sich auf das Schützenfest 2022
  • Das Kirmesmännchen der St.-Brigitta-Schützenbruderschaft wurde der
    Schützenfest-Atmosphäre bei der St-.Brigitta-Bruderschaft : Kirmesmännchen trägt Mundschutz
  • Freuten sich über Blumen und Musik:
    St.-Nikolaus-Bruderschaft Brüggen : Röschen und Musik für Seyfi Ugurlu und Kamila

Dass der gebürtige Krefelder Mackiol einmal Koch werden würde, hat sich erst spät entschieden. Zunächst machte der verheiratete Vater von zwei Kindern eine Ausbildung zum Konditor. „Mein bester Freund hat damals so eine Ausbildung gemacht. Ich dachte, wenn der das macht, mach’ ich das auch.“ Als Mackiol bei der Bundeswehr eine Verletzung erlitt, stand er vor der Wahl: Innendienst oder Küche. Er entschied sich für die Küche, hängte einen Koch-Crashkursus bei einem anderen Schulkameraden in einem Drei-Sterne-Restaurant dran – und kam auf den Geschmack. Seine Ausbildung machte er im „Krefelder Hof“, später kochte er in Düsseldorf im „Victorian’s“ und in „Monkey’s West“ bei Helge Achenbach. Das Schönste am Kochen für ihn: „Ich mag es, direkt eine Rückmeldung zu meiner Arbeit zu bekommen – und liebe es, wenn meine Gäste diesen Wow-Effekt haben, dass es eben nicht das 08/15-Schnitzel in der Kneipe ist.“ Mittlerweile sei das Kochen seine Berufung. Er liebt die asiatische Küche und bevorzugt Fisch gegenüber Fleisch. Soja, Koriander und Chili dürfen in seiner Küche nicht fehlen. Was würde er mit den 50.000 Euro anstellen? „Ich würde mir eine Auszeit nehmen und mit meiner Familie für vier Wochen reisen.“ mrö