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Kinder aus Ukraine mit Flashmob als Dankeschön in Viersen

Residenz Irmgardis in Viersen : Ein Flashmob als Dankeschön

Mit einem Flashmob bedankten sich jetzt 31 Kinder aus Kanew bei den Menschen, die sie seit ihrer Ankunft in Viersen unterstützen. Aus einzelnen Buchstaben setzten sie den Satz „Wir danken Viersen“ zusammen.

Die Kinder im Alter von sechs Monaten bis hin zu 15 Jahren sind mit ihren Mütter – bei nur zwei Familien sind die Väter ebenfalls in Viersen – aus Viersens Partnerstadt Kanew in der Ukraine geflohen. Die Kinder und die 25 Erwachsenen leben aktuell in der Residenz Irmgardis in Süchteln.

Die ersten Mütter mit Kindern kamen dort in der vergangenen Woche am Montag an und bezogen Appartements in der Wohnanlage. Der Verein Kindertraum koordiniert die Hilfe vor Ort, die Kulturkapelle der Residenz wurde zur Sammelstelle für Hilfsgüter wie Kleidung, Hygieneartikel und Spielzeug.

Die Kinder sagten nun aber nicht nur mit dem Flashmob Danke. Sie hatten zusätzlich Bilder gemalt, mit denen sie ein stückweit ihre aktuelle Situation ausdrückten. Hans-Wilhelm Janissen, der den Wohnraum zur Verfügung gestellt hat, war davon so gerührt, dass er aus diesen Bildern nun eine kleine Ausstellung in der Kapelle der Residenz Irmgardis an der Bergstraße 54 macht. Ab Freitag, 18. März, können die Werke der ukrainischen Kinder besichtigt werden.

(tre)