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Jungunternehmerin verlässt das Gewächshaus Viersen und steht jetzt mit Famcare auf eigenen Beinen

Umzug von Viersen nach Dülken : Vom Gewächshaus bis nach Bullerbü

Vor zwei Jahren gründete Lena Henke als Einzelunternehmerin die Famcare Erziehungshilfe und Reittherapie. Sie war Mieterin im Viersener Gewächshaus für Jungunternehmen – jetzt ist sie offiziell ausgezogen.

Mittlerweile hat sie fünf Mitarbeiter, einen Standort in Dülken, einen weiteren in Rickelrath und den Plan, für Kinder ein „Bullerbü“ an der Nette zu erschaffen. Henke ist mit ihrem Auszug ein Vorzeigebeweis dafür, wie gut das Konzept des Gewächshauses wirkt. Abgesehen von günstigen Mietpreisen ist es vor allem die aktive Unterstützung, Beratung und die Gemeinschaft, die jungen Start-ups wie ihr zu Beginn besonders hilft. „Der Zusammenhalt unter den Mietern, das nette Arbeitsklima sowie die förderlichen Veranstaltungen der Stadt Viersen und die ehrliche und hilfreiche Begleitung durch unseren hauseigenen Unternehmensberater, dieser Mix hat mir sehr geholfen so erfolgreich durchzustarten und es wird mir fehlen“, sagt Henke. Unter der Dachmarke Famcare bietet sie Erziehungshilfen und Reittherapien an. In Zukunft will sie den Bereich der tiergestützten Arbeit weiter ausbauen, Weiterbildungen anbieten und die Familienhilfe mit Tieren als wirksame Methode weiter etablieren. Ob sie etwas vermisst außerhalb des Gewächshauses? „Wenn ich ehrlich bin, die netten gemeinsamen Arbeitsessen und die Mitarbeiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, die uns betreut hat, Monika Freund.“ Der Förderverein des Gewächshauses für Jungunternehmen freut sich besonders über jeden Gründer, dem es gelingt, seine Geschäftsidee nicht nur erfolgreich umzusetzen, sondern nach dem Auszug erfolgreich in der Region Fuß zu fassen.

(RP)