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Junger Trompeter aus Niederkrüchten erhält ersten Platz

Junger Trompeter aus Niederkrüchten : Vater Elias ist das Vorbild von Neven Kreko

Vater Elias ist das große Vorbild von Neven Kreko. Doch an der Trompete feiert der erst Zehnjährige mittlerweile seine eigenen Erfolge.

Der zehnjährige Neven Kreko aus der Gemeinde Niederkrüchten kann stolz sein, was er schon geleistet hat. Er spielt derart gut Trompete, dass er beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ einen ersten Platz erreicht. Sein Vater Elias, der selbst Trompete gelernt hat, war sein erster Lehrer und ist sein Vorbild. Seine Mutter Dina erstaunt er immer wieder mit seinem außergewöhnlichen musikalischem Gehör. Doch die Liebe zur Musik ist nicht das einzige Hobby des vielseitigen Gymnasiasten.

Der 58. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ für Viersen-Mönchengladbach bescherte den Nachwuchsmusikern aus dem Kreis Viersen in der Altersgruppe I und II (Jahrgang 2013 bis 2010) gute Ergebnisse. Insgesamt hatten 27 Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Viersen teilgenommen. Das Besondere an diesem Wettbewerb während der Corona-Pandemie: Der Regionalwettbewerb fand erstmals digital statt. Dafür nahmen die Teilnehmer ihre Beiträge auf Video auf.

Sechs Schüler der Kreismusikschule Viersen in der Altersgruppe II konnten sich für den Landeswettbewerb qualifizieren. „Die aktuelle Situation stellt unsere jungen Talente vor besondere Herausforderungen und wir können stolz sein auf die Ergebnisse, die unsere Schüler erreicht haben“, sagt Ralf Holtschneider, Leiter der Kreismusikschule Viersen. Der Landeswettbewerb für die Altersgruppe II fand ebenfalls in digitaler Form in Dortmund statt. Mit 24 Punkten hatte sich Neven Kreko aus der Klasse von Musiklehrerin Ursula Böer für den Landeswettbewerb qualifiziert. Dort erhielt er 23 Punkte und einen der begehrten ersten Plätze.

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„Mein Vater Elias hat nach Wettbewerben geschaut, die für Kinder geeignet sind. Mittlerweile habe ich schon dreimal bei Jugend musiziert mitgemacht“, erzählt Neven stolz. Vor vier Jahren begann der nun Zehnjährige mit dem Trompetenspiel, zunächst für ein halbes Jahr zu Hause mit seinem Vater. Er besucht die fünfte Klasse des Bischöflichen Albertus-Magnus-Gymnasium in Dülken. In der Schule kann er den Musikraum in der Mittagspause nutzen, dort unterrichtet ihn seine Lehrerin der Kreismusikschule. Begeistert erzählt Neven, dass ihm die gemeinsam ausgesuchten Stücke sehr gefallen, dabei ist auch die „Sonatine Nr. 1“ von Eberhard Werdin.

Aber er mag auch Michael Jackson, sucht sich Noten im Netz und versucht dann, die Songs zu spielen. Nun würde er gerne noch Klavier spielen können oder Saxofon. Mutter Dina ist fasziniert, wenn Neven versucht, auf dem Keyboard ein Stück nach Gehör zu spielen.

„Ich habe mir schon überlegt, wie es wäre, mit einem großen Orchester zu spielen, was jetzt aber wegen Corona leider nicht geht“, bedauert das junge Talent. Er musiziert gerne mit anderen und auch gerne mit seinem Vater. Seine Musik wird Neven Kreko auf jeden Fall weiter begleiten.

Aber sie ist nicht sein einziges Hobby: Der aufgeweckte Junge liebt auch das Fahrradfahren und Fußball, trifft sich gerne mit Freunden und schwimmt gerne. Birgit Sroka

(bigi)